Pfullingen Den Kopf voller Ideen

Albertino (Nuno Tavares) schreibt auf, was ihm durch den Kopf geht.
Albertino (Nuno Tavares) schreibt auf, was ihm durch den Kopf geht. © Foto: Evelyn Rupprecht
Von Evelyn Rupprecht 13.07.2018

Lesen macht reich: Das Jahresthema der Pfullinger Uhland-Grundschule wird nicht nur unterfüttert von zahlreichen Aktivitäten, es beschreibt auch „unsere Schlüssel-Kompetenz“, sagt Heidrun Schmid-Salzer. „Wir sind eine lesende Schule, das ist Teil unseres Profils“, erklärt die Rektorin, die sich am Donnerstagvormittag auch dank des Jahresthemas bestens amüsiert hat. Zusammen mit all den Kindern der Grundschule im Burgweg und denen der vierten Klassen aus dem Uhland-Gebäude in der Stadt verfolgte sie den Auftritt des „Projecto Anagrama“. Die Holländerin Ilja Mook und der Portugiese Nuno Tavares gaben Zirkustheater vom Feinsten.

„Einband, Blätter und Schrift“ ist das Stück überschrieben, in dem es um Albertino geht, dessen Kopf so voll mit Geschichten, Ideen und Träumen ist, dass er irgendwann anfängt, alles aufzuschreiben. Was aber nicht lange gut geht. Nach einiger Zeit passiert Merkwürdiges – und zwischendurch vor allem Lustiges.

Die Erst- bis Viertklässler – immerhin 250 Jungen und Mädchen, die sich auf zwei Vorstellungen verteilt haben – waren jedenfalls begeistert. „Sie sind voll bei der Sache“, freute sich Heidrun Schmid-Salzer auch darüber, dass der Abschluss und gleichzeitige Höhepunkt des Schuljahres bei den Kindern so gut ankam – zumal das Thema Lesen in dem Theaterstück im Vordergrund stand.

Das Zirkustheater am Donnerstag in der Turnhalle im Burgweg war indes nur eine von mehreren Aktivitäten, die in den vergangenen Monaten zu „Lesen macht reich“ über die Bühne gingen. Eine Autorin ist an die Schule gekommen, ein Lesewettbewerb der Dritt- und Viertklässler hat ebenfalls stattgefunden und am Welttag des Lesens gab’s „Hits for kids“. Wobei Schmid-Salzer das Thema noch sehr viel intensiver und nachhaltiger angehen möchte. „Wir haben dazu gerade erst eine Lehrerfortbildung gemacht und wollen jetzt vielleicht etwas mit Lesepaten machen“, sagt sie. Denn gerade Kinder mit Migrationshintergrund würden beim Erwerb der Lesekompetenzen noch einiges an Unterstützung brauchen.

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