Vom 1. Januar bis 31. März erwirtschaftete Datagroup Umsatzerlöse von 41,1 (Vorjahr: 39,5) Mio. Euro - das ist ein Plus von vier Prozent. Die Ursache dafür sei , so das Unternehmen, ein starker Zuwachs um acht Prozent im Kerngeschäft mit IT-Services. Die Dienstleistungs-Umsätze stiegen auf 32,5 (30,1) Mio. Euro, der Dienstleistungsanteil am Umsatz kletterte auf 79 (76) Prozent. Die angestrebte Verbesserung des Rohertrags auf 28,2 (26,3) Mio. Euro fiel mit sieben Prozent entsprechend kräftig aus.

"Im Kerngeschäft mit Cloud-Dienstleistungen und Managed-IT-Services entwickelt sich Datagroup unverändert stark", kommentierte Datagroup-CEO Max H.-H. Schaber. "Wir sind sehr zufrieden mit dem operativen Verlauf des Geschäftsjahres, insbesondere mit der anhaltend starken Nachfrage nach unserem Full-Service-Angebot Corbox. Auch bei der Eingliederung unserer jüngsten Tochter Datagroup-Vega kommen wir sehr gut voran und sind wie geplant bereits in der Gewinnzone. Unsere intensiven Aktivitäten im Bereich Mergers and Acquisitions führen jedoch wie angekündigt vorübergehend zu höheren Aufwänden und mindern das sehr gute operative Ergebnis. Gezieltes anorganisches Wachstum bietet uns große Chancen für die langfristige Unternehmensentwicklung. Das ist den Aufwand allemal wert."

Aufgrund von hohen Einmalerträgen im Vorjahresquartal, die so dieses Jahr nicht anfallen, sowie akquisitionsbezogenen Aufwänden blieb das Ergebnis im abgelaufenen Quartal unter Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 3,5 (4,2) Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 13 (23) Cent. Im gesamten ersten Halbjahr - 1. Oktober bis 31. März - konnte Datagroup die Umsatzerlöse um fünf Prozent auf 82,7 Mio. Euro steigern und erreichte damit einen neuen Höchststand - im Vorjahreszeitraum waren es 78,4 Mio. Euro gewesen. Das EBITDA betrug 6,0 (7,3) Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie 17 (33) Cent.

Mit einem Schuldscheindarlehen über 30 Mio. Euro, das Datagroup am 1. April emittiert hat, hat das Unternehmen seine Finanzierungsstruktur weiter verbessert. Das Darlehen mit einer Gesamtlaufzeit von sieben Jahren war deutlich überzeichnet. Der durchschnittliche Zinssatz beträgt 1,2 Prozent und liegt damit deutlich unter den 3,0 Prozent, die Datagroup für ein 2013 begebenes Schuldscheindarlehen zahlt. Platziert wurde das Darlehen nur bei Banken, mit denen das Unternehmen langjährige Geschäftsbeziehungen unterhält.

"Wir haben sehr gute Erfahrungen mit diesem Finanzierungsinstrument gemacht", so Dirk Peters, Leiter des operativen Geschäfts bei Datagroup. "Durch die lange Laufzeit erreichen wir ein hohes Maß an Planungssicherheit und finanzieller Stabilität zu günstigsten Konditionen. So können wir unseren Wachstumskurs mit Nachdruck weiter verfolgen und haben zusätzliche Spielräume für Zukäufe. Gleichzeitig freuen wir uns über die sehr starke Nachfrage der Banken. Sie ist Ausweis des Vertrauens in unser Unternehmen und die Solidität der Unternehmensführung."

Das neue Darlehen wird nach drei, fünf und sieben Jahren in Tranchen zu 9 Mio., 12 Mio. und 9 Mio. Euro fällig. Die Rückzahlung erfolgt versetzt zu zwei noch ausstehenden Tranchen von je 7,5 Mio. Euro aus dem 2013er-Darlehen, die in zwei und vier Jahren fällig werden. Durch diese Verteilung kann die Tilgung planmäßig aus dem Cashflow der Gesellschaft erfolgen.