Schnelltests für alle in der Stadthalle: Nachdem bekannt geworden ist, dass Impfstoffe in den nächsten Wochen weiterhin nur in sehr überschaubaren Mengen zur Verfügung stehen, hat Oberbürgermeister Thomas Keck entschieden, den Schwerpunkt der Pandemiebekämpfung bis auf Weiteres auf die Durchführung von kostenlosen Schnelltests für die Bürgerinnen und Bürger zu setzen: Am Samstag, 6. Februar, 10 Uhr, öffnet das städtische Antigen-Schnelltestzentrum seine Pforten. Mitten im Herzen der Stadt, leicht zu erreichen und für alle problemlos zugänglich: Spätestens seit Einführung der Testpflicht für Pflegeheim- sowie Krankenhausbesucherinnen und -besucher war der städtische Verwaltungsstab, der in Krisensituationen wesentliche Entscheidungen trifft, auf der Suche nach einer Möglichkeit, kostenlose Schnelltests für die Reutlingerinnen und Reutlinger anbieten zu können. In der Stadthalle fand sich die Lösung: Ab Samstag, 6. Februar, steht das rechte Seitenfoyer der Stadthalle an drei Tagen wöchentlich als Schnelltestzentrum zur Verfügung. Testen lassen können sich die Besucher jeweils an den Dienstagen und Freitagen von 15 bis 18 Uhr sowie an den Samstagen von 10 bis 14 Uhr. Die Leitung und Organisation des Schnelltestzentrums hat die Feuerwehr Reutlingen übernommen, die Tests führen eigens geschulte Mitglieder der Einsatzabteilungen der freiwilligen Feuerwehr und des DRK-Ortsvereins durch. Die Kosten für die Tests übernimmt die Stadt.
Weil im Schnelltestzentrum viele freiwilllige Helferinnen und Helfer für die Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger auf den Beinen sind, ist im Stadthallen-Foyer auch ein Spendenkässchen aufgestellt. Das ist aber ausschließlich für freiwillige Gaben gedacht, denn wichtig war der Stadt vor allem, ein kostenloses Angebot zu schaffen, betont Oberbürgermeister Keck: „Da vermutlich noch einige Monate ins Land gehen, ehe die breite Bevölkerung geimpft werden kann, spielen die Tests eine umso wichtigere Rolle bei der Eindämmung der Pandemie.“ Besonders am Herzen liegt dem Rathaus-Chef, dass möglichst viele Menschen sich testen lassen, ehe sie ältere Angehörige besuchen. Denn schließlich sind fast 8.000 der insgesamt rund 115.000 Reutlingerinnen und Reutlinger über 80 Jahre alt und leben nicht in Alten- oder Pflegeheimen.