Bei fast allen Kliniken in Deutschland, so auch bei den Kreiskliniken Reutlingen, werden vor einer stationären Aufnahme Patienten auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 untersucht und gegebenfalls abgestrichen.

Drei COVID-19-Fälle im Klinikum

Zudem werden in den Kliniken intensive Hygienemaßnahmen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, der nationalen Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten, ergriffen. Dennoch treten immer wieder COVID-19-Fälle unter Patienten oder Mitarbeitern auf. Nun auch zum ersten Mal auf der Schlaganfallstation im Klinikum am Steinenberg in Reutlingen. Dort wurde bei zwei Patienten, die gemeinsam in einem Zimmer liegen, und einer Mitarbeiterin eine COVID-19-Erkrankung festgestellt.

Sofort Schutzmaßnahmen eingeleitet

In enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt wurden sofort alle vorbeugenden Schutzmaßnahmen eingeleitet, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Die betroffene Schlaganfallstation wurde unter Isolation gestellt. Zudem wurde bis auf Weiteres ein Besucherstopp verhängt und es wurden vorsorglich alle Beschäftigten auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet.

Entwicklung wird genau beobachtet

„Da uns die Sicherheit der Patienten und das Wohl der Beschäftigten am Herzen liegen, haben wir uns für ein schnelles und umfassendes Handeln entschieden und alle betroffenen Personen abstreichen lassen. Bisher sind erfreulicherweise alle Ergebnisse negativ ausgefallen, dennoch bleiben wir wachsam und beobachten die Entwicklung sehr genau“ sagt Dominik Nusser, Geschäftsführer der Kreiskliniken Reutlingen.

Schüler einer Uracher Schule Quarantäne

Nach einer Party wurde ein ehemaliger Schüler des Bad Uracher Graf-Eberhard-Gymnasium positiv auf das Coronavirus getestet. An der Schule wurden nun Jugendliche der Klassenstufen 11 und 12 von der Schulleitung vorsorglich angewiesen, nicht zum Unterricht zu erscheinen, allerdings weise bislang keiner der Betroffenen Symptome auf.