Bund und Länder haben am Dienstag beschlossen, den Lockdown bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern. Trotzdem behält sich Baden-Württemberg vor, Kitas und Grundschulen ab 1. Februar schrittweise zu öffnen, sofern es die Infektionslage zulässt.
„Da ein Präsenzunterricht an den Schulen im naldo ab Februar möglich, aber noch nicht sicher ist, hat der Verkehrsverbund naldo in enger Abstimmung mit den Landkreisen und den Verkehrsunternehmen für naldo-Schülermonatskarten im ´Schülerlistenverfahren´ die Rückgabefrist für den Monat Februar verlängert“, sagte naldo-Geschäftsführer Dieter Pfeffer am Freitag (22. Januar 2021) in Hechingen. Normalerweise müssten die Februar-Fahrkarten bis spätestens 31. Januar bei der Schule abgegeben werden, damit keine Berechnung des Monats erfolgt. „Wir haben nun, wegen der noch unklaren Lage bezüglich der Schulöffnung, beschlossen, die Rückgabefrist bis 10. Februar 2021 zu verlängern. So können sich die Eltern in den nächsten zwei Wochen in Ruhe überlegen, ob sie die Fahrkarten zurückgeben möchten oder nicht.“
Die Rückgabe von naldo-Schülermonatskarten im „Schülerlistenverfahren“ ist immer nur bei der Ausgabestelle (Schule bzw. bei postalischer Zustellung beim zuständigen Schülerlistencenter) möglich, dann erfolgt keine Berechnung des Monats. Schüler in den Landkreisen Tübingen und Zollernalbkreis müssen jedoch Folgendes beachten: Wenn eine Schülermonatskarte zurückgegeben wird, entfällt die Bonusregelung bei Eigenanteilen, d.h. dass dann der Monat Juli zusätzlich abgebucht würde. Einmal zurückgegebene Fahrkarten werden nicht erneut ausgestellt.
Wie Pfeffer weiter ausführte, fahren die Busunternehmen im naldo derzeit nach Schulfahrplan, obwohl ein Großteil der Schulen im naldo keinen Präsenzunterricht anbietet. „Dieses Fahrtangebot stellt sicher, dass Berufspendler zuverlässig zur Arbeit gelangen und auch Schüler, die zur Notbetreuung müssen oder die Abschlussklasse besuchen, den Bus nutzen können.“ Zudem könnten sich dadurch Fahrgäste besser über den Tag auf die Verkehrsmittel verteilen. „Trotz einer großen Zahl fehlender Fahrgäste und den damit
verbundenen Einnahmeverlusten stellen unsere Verkehrsunternehmen derzeit eine verlässliche Mobilität bereit. Wir bitten insbesondere die Eltern unserer Schüler darum, sich solidarisch zu zeigen und Schülermonatskarten nicht zurückzugeben“, appellierte Dieter Pfeffer.
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