Pfullingen Cocktails und Musik rund ums kühle Nass

Pfullingen / JÜRGEN HERDIN 19.07.2016
Familien und Wasserratten, die gerne auch Action im kühlen Nass haben wollen, wurden von der DLRG am Samstag bei der Pool-Party bestens bedient.

Da konnten sich die Kinder und Jugendlichen aber so richtig beweisen: Einmal mit der nicht gerade leichten Rettungspuppe bepackt ging es schwimmend das Becken hinauf und wieder an den Start. Dort mussten die Teilnehmer mit all ihrer Puste erst noch eine zwei Meter lange „Nudel“ aus Plastik aufblasen, bevor der nächste schwimmerische Part angesagt war.

Nicht nur mit Unterhaltung „bedient“ wurden die Besucher der Pool-Party der Ortsgruppe des DLRG, die erstmals ganz offiziell auch die Stadt, namentlich Bürgermeister Michael Schrenk zum Schirmherren hatte. Vielmehr wollte die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) der Stadt auch aufzeigen, wie die Hilfeleistung zu Wasser funktioniert. und vor allem, dass dies ein Job ist, der jede Menge Muskelkraft und umsichtiges Verhalten erfordert.

Mit im Boot bei der Veranstaltung, die schon am frühen Nachmittag für viel Spaß und Bewegung beim Kinderprogramm sorgte, waren neben örtlichen Sponsoren, der Jugendgemeinderat und DJ „Lil Diz“, der abends mit heißer Musik das Schönbergbad beschallte. Tagsüber war der Eintritt ermäßigt, abends dann kostete der Zugang gar nichts mehr.

Wolfgang Sommer, der seit nun schon sieben Jahren Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Pfullingen ist, kann sich über die altersmäßige Struktur des Vereins nur freuen: Von insgesamt 640 Mitgliedern ist rund die Hälfte unter 25 Jahre jung. Aktiv mit von der Partie sind 80 Leute, nicht zu vergessen, dass es ja auch noch die überaus rührige Seniorengruppe gibt.

Und welche Einsätze hatte die DLRG in dieser Freibad-Saison bislang? „Insektenstiche und ein paar Platzwunden – und ein Junge fiel vom Ein-Meter-Brett auf den Asphalt“, weiß Sommer zu berichten. Die Lebensretter zu Wasser – und eben auch „an Land“ sind an Samstagen, sonntags und an Feiertagen im Schönbergbad mit ihrer Rettungswache einsatzbereit. Ansonsten kümmern sich die Schwimm-Meister der Stadt um Andreas Moll um das Wohlergehen der Badegäste.

„So, jetzt aber schnell wieder ab ins Wasser.“ Sascha Lulei sorgte als einer der Organisatoren und als Moderator am Mikrofon für  den reibungslosen Ablauf beim sehr anspruchsvollen Wettkampf im Schwimmerbecken –auch wenn dem Programmpunkt das Wort „Spaß-“ beigefügt worden war.

Mit den nicht gerade leichten, orangefarbigen Rettungspuppen der DLRG, hatten die Buben und Mädchen am frühen Abend ordentlich etwas zu tun. Kaum waren sie wieder an Land, mussten besagte „Nudeln“ aufgeblasen werden. Auf diesen ging es in die nächste Runde. Am Ende gab es Urkunden für alle Teilnehmer.

Die hatten natürlich mächtig Appetit bekommen, und auch da hatte die DLRG vorgesorgt. Neben Schweinehals und Burgern, sogar vegetarischen,    gab es Kaffee und sehr leckeren Kuchen. Vor 19 Uhr konnten sich die Kids alkoholfreie Cocktails wie den „Zazscha“  kaufen, das ist Grenadine und Ginger Ale. Dann zogen die Security-Leute auf und kontrollierten am Eingang die Taschen der abendlichen Gäste. Die konnten den Disco-Rhythmen dann zum Beispiel mit einem „Zazscha“ in der Hand lauschen, dessen Rezeptur Wodka enthielt. Ins Wasser ging’s dann aber nicht mehr.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel