Für die Wandermarke „hochgehberge“ konnten sieben weitere Premiumwander- und Premiumspazierwanderwege im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zertifiziert werden. Die Zertifikate wurden gestern auf der Tourismusmesse CMT am Messestand der „hochgehberge“ an die Projektkommunen Beuren, Eningen unter Achalm, Erkenbrechtsweiler, Hayingen, Hülben, Metzingen, Münsingen, Neuffen, Owen, Pfronstetten, Reutlingen und St. Johann übergeben.

Naturnahe Wefeführung

Kriterien für eine Auszeichnung als Premiumwander- und Premiumspazierwanderweg sind unter anderem eine naturnahe Wegeführung mit einem sehr geringen Anteil asphaltierter Strecken, ein abwechslungsreiches Landschaftsbild und eine ausreichende Beschilderung und Markierung, die das Wandern ohne Karte ermöglicht. So führen die Touren der „hochgehberge“ auf naturbelassenen Wegen durch das Unescp zertifizierte Biosphärengebiet Schwäbische Alb und tragen die vielversprechenden Namen „hochgehlegen“, „hochgehsiedelt“, „hochgehflogen“, „hochgehwachsen“, „hochgehswiggert“, „hochgehlautert“ und „hochgehackert“.

Neue Infobroschüre

Die neue Infobroschüre mit allen Touren der „hochgehberge“ gibt es druckfrisch auf der CMT, die noch bis zum 19. Januar stattfindet, an den Messeständen der Projektpartner wie beispielsweise dem Landkreis Esslingen, dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb und der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb. Die neue Broschüre wird auch zur Mitnahme in den Infozentren des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie den Rathäusern und Tourist Informationen ausgelegt und kann über die Geschäftsstelle hochgehberge im Landratsamt Esslingen bezogen werden

Wege im Überblick

Die neuen Wege im Überblick: „hochgehlegen“ führt entlang der Baßgeige bei Beuren auf 7,7 Kilometern zu unzähligen Aussichtspunkten mit traumhaften Ausblicken auf die Natur, die umliegenden Täler und das größtekeltische Oppidum: den Heidengraben. In unmittelbarer Nähe bietet der „hochgehsiedelt“ auf einer Strecke von 4,7 Kilometern scharfe Weitblicke durch „Die Brille“ und führt vorbei am Molach, dem Schlot eines Schwäbischen Vulkans. Auf einem Rundkurs von 14,4 Kilometern warten auf dem „hochgehflogen“ beflügelnde Highlights wie der Aussichtsturm Hohe Warte, der Blick in die Höllenlöcher sowie einzigartige Aussichtsfelsen entlang der Albkante. „hochgehwachsen“ dessen Namensgeber die hohen Bäume am Reutlinger Wasenwald sind, bietet mit seinen 5,9 Kilometern Länge eine naturnahe Tour rund um den ruhig gelegenen Breitenbachsee. Auf dem „hochgehswiggert“ wandert man auf 6,2 Kilometern im, über und durch das Naherholungsgebiet „Großes Lautertal“. Nahe zum Wasser führt „hochgehlautert“ auf 10,9 Kilometern Länge durch idyllische Natur vorbei an Felsen und alten Burgruinen. Und „hochgehackert“ bei Pfronstetten hält auf 9,3 Kilometern ein abwechslungsreiches Naturerlebnis zwischen riesigen Felstürmen, schattigen Tälern und weiten Heidelandschaften für die Wanderer bereit. Die zertifizierten Rundwanderwege der „hochgehberge“ können in beide Richtungen begangen werden. Die Wegeführung ist durch Wegweiser und Markierungsplaketten gekennzeichnet. Am Start jeder Tour gibt es eine Portaltafel mit Hinweisen zum Wegeverlauf, Höhenprofil und Wissenswertes zum Wanderweg.Für die Wandermarke „hochgehberge“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden insgesamt 21 Prädikatswanderwege mit einer Gesamtlänge von 170 Kilometern ausgezeichnet. Insgesamt 16 Touren sind inzwischen zertifiziert, weitere fünf sind noch im Zertifizierungsverfahren und werden zum Start der Wandersaison 2020 eröffnet. Die Marketingkooperation „hochgehberge“ ist ein Zusammenschluss der Landkreise Esslingen und Reutlingen, des Landes Baden-Württemberg,vertreten durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb beim Regierungspräsidium Tübingen, der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb sowie 19 Kommunen.

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Kilometer an Premiumwander- und Premiumspazierwanderwege konnten im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb nun  auf der CMT zertifiziert werden.