Reutlingen/Dettingen Christoph Sonntag als "Glücksfall"

Insgesamt zufrieden: Mundartwochen-Macher Wilhelm König. Archivfoto: Jürgen Spieß
Insgesamt zufrieden: Mundartwochen-Macher Wilhelm König. Archivfoto: Jürgen Spieß © Foto:  
Reutlingen/Dettingen / RALPH BAUSINGER 17.03.2016
Die Veranstaltungsreihe "40 Jahre Mundartwochen" endete am Dienstagabend: Anlass, um im Gespräch mit Macher Wilhelm König Bilanz zu ziehen.

Der Abschluss der Mundartwochen-Reihe mit Christoph Sonntag und seinem Jubiläumsprogramm habe sich als "Glücksfall" erwiesen, sagte Wilhelm König - auch wenn die Veranstaltungsreihe diesmal "ein bisschen lang geraten sei.

Wie bei der ersten Auflage im Jahr 1976 sei ganz bewusst der 10. Februar, der in diesem Jahr auf den Aschermittwoch fiel, als Start für die Mundart-Reihe gewählt worden. Dominik Kuhn habe beim Festakt in der Volksbank einen würdevollen Auftakt geboten.

Mit der Zahl von 2500 Besuchern bei zehn Veranstaltungen ist der Mundart-Autor nicht ganz zufrieden. Er führt dies unter anderem auf die vielen Wahlkampfveranstaltungen der Parteien zurück. Dazu komme, so König weiter, dass die Plakate, die für die Mundartwochen werben sollten, oft in der Bannerflut untergegangen seien.

Von der Besucherzahl mal abgesehen, zieht König ein positives Fazit der Jubiläumsreihe. So sei es gelungen, neue Akteure wie die "Die Wellküren" mit deftig-bayrischem Musikkabarett oder auch Martina Brandl, Trägerin des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg, hierher zu holen und damit auch neue Besucherschichten anzusprechen. Aber auch bekannte Namen hätten sich mit neuen ansprechenden Programmen in der Stadt präsentiert.

Gut gelaufen sei erneut der Klassiker "Wein und Wort", zufrieden ist der Mundartwochen-Macher mit der Resonanz auf die Kabatek-Lesung. Herausgeragt aber habe die Veranstaltung "Geistreiches - Probe, Wort und Musik" am 6. März in Königs Heimat Dettingen. Trompeter Matthias Beck und Kommentator Manuel Strasser und er selbst hätten sich ideal ergänzt. König sieht Potenzial für eine Wiederholung. "Ich bin insgesamt zufrieden. Es war ein würdiges Jubiläum" - so lautet sein Gesamtfazit.

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