„Gestern haben die Menschen in dieser Stadt entscheiden, wen sie sich als künftigen Bürgermeister wünschen, und haben sich im ersten Wahlgang klar für einen Verwaltungsfachmann mit großer Berufserfahrung entschieden. Diese Entscheidung respektiere ich vollumfänglich.“ Das erklärt Timo Plankenhorn am Montag, einen Tag nach der Bürgermeisterwahl in Pfullingen. Das Ergebnis vom Sonntag zeige deutlich, „dass ich damit nicht die Mehrheit der Pfullingerinnen und Pfullinger überzeugen konnte und sehe es als meine Pflicht, Verantwortung für mein Ergebnis zu übernehmen. Aus diesem Grund werde ich im zweiten Wahlgang nicht mehr antreten.“
Ähnlich äußert sich auch Sven Bohnert, der am Montag ebenfalls bekannt gab, am zweiten Wahlgang am 16. Mai nicht mehr anzutreten. „Der Schwerpunkt für die Zukunft soll im Verwalten der Stadt liegen. Ich werde zum zweiten Wahlgang nicht mehr antreten und darf mich sehr herzlich für eine spannende Zeit bedanken.“
Somit sind mit Stefan Wörner, der am Sonntag 40,5 Prozent der Stimmen erhielt, und Martin Fink (27,3 Prozent) noch zwei Kandidaten im Rennen um das Amt des Bürgermeisters in Pfullingen. Auch neue Kandidaten können sich bewerben, sie müssten sich bis Mittwoch, 28. April, 18 Uhr offiziell bewerben. Im zweiten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit für den Sieg.