Am Sonntag, 25. April, wählt Pfullingen ein neues Stadtoberhaupt. Der stellvertretende Bürgermeister Martin Fink gab, am heutigen Mittwoch den 10.02.21, per Pressemitteilung seine Kandidatur bekannt. „Meine Entscheidung ist nach reiflicher Abwägung klar und eindeutig: Für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Pfullingen bei der Wahl am Sonntag, 25. April 2021 werde ich mit Freude kandidieren“, erklärt Fink.

Martin Fink seit Mai stellvertretender Bürgermeister

Als stellvertretender Bürgermeister übernimmt Martin Fink in Abwesenheit von Michael Schrenk seit Mai bereits viele Aufgaben im Pfullinger Rathaus. „Für meine persönliche Entscheidung hinsichtlich einer Kandidatur für das Amt des Pfullinger Bürgermeisters habe ich etwas länger Zeit gebraucht, um neben Persönlichem unter anderem meine berufliche Situation genau abzuwägen, da ich seit Jahrzehnten in zwei ebenfalls sehr anspruchsvollen Berufen in den Bereichen Personal und Sprengtechnik tätig bin“ so Fink und ergänzt: „ln den letzten Monaten hat sich eine positive Aufbruchsstimmung im Gemeinderat und in der Verwaltung verbreitet, die der Stadt guttut. Diesen Kurs möchte ich als gewählter Bürgermeister gerne weiter fortführen.“
Bürgermeister-Wahl in Pfullingen Timo Plankenhorn bewirbt sich

Pfullingen

Bürgermeister Michael Schrenk in den Ruhestand versetzt

Nach einer amtsärztlichen Untersuchung im November 2020 stand fest, dass er 50-jährige Bürgermeister der Stadt Pfullingen, Michael Schrenk, wegen Dienstunfähigkeit in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wird. Diese Entscheidung traf das Landratsamt Reutlingen in seiner Funktion als Kommunalaufsicht für die Städte und Gemeinden im Kreis. Mit dem Montag, 11. Januar, wurde diese Entscheidung rechtskräftig. Die Rechtslage sieh vor, dass innerhalb von drei Monaten eine neue Bürgermeisterwahl stattfinden muss. Der Gemeinderat Pfullingen hat den Termin für die Wahl des Bürgermeisters auf Sonntag, den 25. April festgelegt.

Digitale Vorstellungsversammlung

Allerdings müssen die Kandidaten in Zeiten der Corona-Pandemie wohl damit rechnen, dass es keine Bewerber-Runden in Form von öffentlichen Treffen geben wird. Die Stadt Pfullingen plant zehn Tage vor dem Urnengang, am Donnerstag, 15. April, um 19 Uhr, eine „digitale Vorstellungsversammlung“. Die Bevölkerung soll demnach die Möglichkeit bekommen, das Treffen der Kandidaten per Livestream im Internet zu verfolgen.

Kandidaten können Bewerbung ab 13. Februar einreichen

Sollte keiner der Bewerber am 25. April auf eine absolute Mehrheit (über 50 Prozent der abgegebene gültigen Stimmen) kommen, würde es am Sonntag, 16. Mai, eine Neuwahl geben. Im „Staatsanzeiger für Baden-Württemberg“ sowie in der Presse, wird die Stelle am Freitag, 12. Februar, öffentlich ausgeschrieben. Ab Samstag, 13. Februar können Kandidierende ihre Bewerbung bei der Stadt einreichen. Die Einreichungsfrist endet am Montag, 29. März, um 18 Uhr.