Pfullingen Bewegte Realschule

Der geplante Bewegungsparcours passt gut ins pädagogische Konzept der Realschule.
Der geplante Bewegungsparcours passt gut ins pädagogische Konzept der Realschule. © Foto: Evelyn Rupprecht
EVELYN RUPPRECHT 15.10.2014
Die Realschule wird Zug um Zug ausgebaut. Nur: Einen richtigen Pausenhof hat sie nicht. Dafür soll sie bald einen Bewegungsparcours bekommen, der zur Hälfte über Spenden finanziert wird.

"Auf das Ansinnen haben wir reflexartig reagiert", erklärte Stadtbaumeister Karl-Jürgen Oehrle jüngst den Stadträten, als es um die Konzeption für die Außenanlagen der Wilhelm-Hauff-Realschule ging. Sie möchte einen Bewegungsparcours im hinteren Bereich des Geländes, also in Richtung Echaz, bauen.

"Reflexartig" hat man bei der Stadt wohl deshalb reagiert, weil die Schule die Hälfte der Finanzierung selbst stemmen möchte. So was kommt immer gut an - bei der Verwaltung wie beim Gemeinderat. Und nicht zuletzt deshalb wurde der Antrag denn auch einstimmig abgesegnet.

Die Gebäude der Realschule wachsen und wachsen. Erst kam der Anbau mit Mensa, der die Ganztagesbetreuung ermöglicht, dann wurde das Lehrerzimmer ausgebaut. In einem weiteren Bauabschnitt sollen in den nächsten Jahren neue Klassenzimmer dazukommen. Nur was die Freiflächen angeht, schaut es an der Schloss-Straße mau aus. Und so hatte die Stadt in ihrem Spielplatzkonzept für ganz Pfullingen auch festgestellt, dass es an der Realschule gestaltete Freiflächen braucht.

Die Schaffung eines Bewegungsparcours passt bestens ins pädagogische Konzept der Schule - und wird deshalb von der Schulleitung um Jürgen Albrecht begrüßt. Schon bald soll eine Fläche entstehen, die außerhalb der Schulzeit auch als öffentlicher Spielplatz genutzt werden kann und auf der vor allem Naturhölzer verbaut werden. Die Gesamtkosten für die Anlage belaufen sich auf 59 500 Euro, die sich aufteilen in Tiefbauarbeiten (über 25 000 Euro), Spielgeräte (gut 30 000 Euro) und sonstige Arbeiten (4000 Euro). Zahlen muss die Stadt allerdings nur rund die Hälfte. Die andere Hälfte kann die Realschule durch Spenden und eine Förderung aus der Schulstiftung beisteuern. Eine Kostenbeteiligung, die bei den Stadträten durch die Bank gut ankam. "Das finde ich sehr gut", erklärte unter anderem Christina Baumgärtel (CDU). Und Martin Fink (UWV) findet, dass "das Ganze sehr viel versprechend klingt".