Am Dienstagnachmittag gegen 13 Uhr ging die Alarmierung bei den ehrenamtlichen Rettungskräften der Bergwacht Pfullingen ein. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Bergretter am Einsatzort ein und konnten das verletzte Kind zum wartenden Rettungswagen transportieren. Weitere Kräfte der Bergwacht, die bereits mit dem Bergrettungsfahrzeug und dem geländetauglichen ATV auf Anfahrt waren, konnten die Einsatzfahrt abbrechen. Insgesamt waren vier Bergretter vor Ort im Einsatz.

Einsatzserie zum Jahresbeginn

Für die Pfullinger Bergretter reiht sich dieser Einsatz in eine ganze Serie ein, die seit Jahresbeginn die Bergwacht schon bei zahlreichen Wander- und Wintersportunfällen gefordert hat. So war am gestrigen Montag ein Mädchen beim Schlittenfahren verunglückt und am Sonntag waren die Ehrenamtlichen der Bergwacht gleich bei mehreren Einsätzen gefordert, unter anderem beim Genkinger Skilift.

Ansturm auf die winterliche Alb

Weitere Rodelunfälle forderten auch die Bergwachten aus Bad Urach und Lenningen. So wurde jüngst ein Sechsjähriger bei Böhringen schwer verletzt und in Hayingen verunglückte ein Ehepaar beim Schlittenfahren. Der Ansturm auf die Schwäbische Alb - inmitten des Corona-Lockdowns - beschäftigt derweil auch die Bürgermeister in der Region. Diese sehen derzeit aber noch keinen akuten Handlungsbedarf, teilweise ist allerdings die Freiwillige Feuerwehr zur Verkehrslenkung im Einsatz.