Mit der neuen, hochmodernen Produktionsstätte des auf Materiallösungen aus High-Tech-Kunststoff spezialisierten Tochterunternehmens Berghof Fluoroplastics hat die Berghof Gruppe schon vor rund vier Jahren einen Fingerzeig gegeben, wie die Zukunft des „Berghof Campus“, des Stammsitzes der Unternehmensgruppe in Eningen aussehen wird.
Diese Zukunft beginnt laut einer Pressemitteilung des Unternehmens jetzt: Aktuell schreitet die erste große Phase des Bauprojekts „Berghof Campus 2025“ mit großen Schritten voran. Das Hauptgebäude, das sogenannte Gebäude 1, erhält in den nächsten Monaten eine Rundum-Sanierung und -Modernisierung – optisch wie technisch. Außerdem erweitert das Unternehmen die Fläche des Gebäudes durch einen Anbau, der gleichzeitig der neue Haupteingang wird.
Das Gebäude ist bereits eingerüstet, ein großer Lastkran steht momentan davor – schon bald wird das Gebäude kaum wiederzuerkennen sein.
In den nächsten Monaten erhält es nicht nur eine komplett neue Fassade, sondern auch neue Fenster sowie eine Dachsanierung nach den neuesten energetischen Standards.

Photovoltaik und Heizkraftwerk

Außerdem lässt Berghof im Zuge der Dachsanierung zahlreiche Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von rund 200 kWp (Kilowatt-Peak) auf dem Dach installieren, um die Energie der Sonne bestmöglich zu nutzen. Den restlichen Energie- und Wärmebedarf liefert ein besonders energieeffizientes Blockheizkraftwerk der neuesten Generation.
Es ist so großzügig ausgelegt, dass Berghof damit auch den Energiebedarf des benachbarten Gebäudes 3 decken kann, welches Berghof nach dem Abschluss der aktuellen Arbeiten zusammen mit einem weiteren Gebäude ebenfalls rundum sanieren und modernisieren lassen wird.
Was Berghof an zusätzlicher Wärme oder Kälte benötigt, liefert der Firma eine neue Wärmepumpe. Und für die besonders kalten Tage erzeugt ein Gasbrennwert-Spitzenlastkessel die notwendige Wärme. Die Büroflächen im Erdgeschoss des Gebäudes 1 erhalten zudem Heiz- und Kühlsegel, über die das Unternehmen die Büroräume – je nach Witterung – heizen oder kühlen kann. Dieses Energiekonzept soll sicherstellen, dass der neue „Berghof Campus“ nicht nur optisch, sondern vor allen Dingen auch in Sachen Nachhaltigkeit starke Akzente setzt.
Das Bauprojekt, mit einer Gesamtinvestition von rund 15 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der knapp 55-jährigen Geschichte von Berghof, ist für die ambitionierten Wachstumsziele der Berghof Gruppe strategisch von herausragender Bedeutung: Es basiert auf den Ideen der sogenannten „Lean
Management“-Strategie, durch welche die einzelnen Arbeitsschritte optimiert werden sollen. Planungen mit internen und externen Experten ermöglichten dem Unternehmen das starke Erhöhen der Produktionskapazitäten und das firmenübergreifende Optimieren der Abläufe.
So sollen die Unternehmen der Berghof Gruppe auch in Zukunft kräftig wachsen und die Kunden noch schneller und flexibler mit den in aller Welt gefragten, innovativen Produkten, Systemen und Lösungen von Berghof beliefern können.

Membrane als Vorgeschmack

Einen ersten Vorgeschmack liefert der bereits abgeschlossene Neubau des Bereichs, in dem das auf Membranfiltration industrieller Abwässer und Prozesswässer spezialisierte Tochterunternehmen Berghof Membranes seine Module fertigt. Auf rund 1000 Quadratmetern Fläche hat Berghof im Untergeschoss des ersten Gebäudes einen modernen, auf optimalen Durchfluss und möglichst kurze Laufwege angelegten Produktionsbereich umgesetzt, in dem auch neue Technologien und Maschinen zum Einsatz kommen.
Die Unternehmensspitze erklärt zu in ihrer Mitteilung zu den Zukunftsplänen: „Wer kräftig wachsen will, braucht dafür nicht nur das richtige Team, sondern vor allen Dingen auch optimale Voraussetzungen.“ 

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Millionen Euro steckt die Firma Berghof in ihr Bauprojekt in Eningen. Insgesamt will der Kunststoff-Hersteller bis 2025 moderner und umweltfreundlicher werden.