Landgericht Bandenmäßiges unerlaubtes Handeltreiben

Vorerst sind acht Verhandlungstage am Landgericht anberaumt.
Vorerst sind acht Verhandlungstage am Landgericht anberaumt. © Foto: Archiv
Tübingen/Reutlingen / Peter Swoboda 14.11.2018

Vier Männer und eine Frau, die zuletzt in Reutlingen und Pfullingen wohnten, müssen sich seit gestern vor der Zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Tübingen wegen „bandenmäßigen unerlaubten  Handeltreibens  mit Betäubungsmitteln“, wegen Hehlerei und einer der Angeklagten auch wegen des Besitzes einer Maschinenpistole samt 75 Schuss Munition verantworten. Allerdings war der erste Verhandlungstag eher von kurzer Dauer. Lang geriet indes die Verlesung der Anklageschrift durch Oberstaatsanwältin Nicole Luther.  Doch das ist nicht alles. Nach den Worten der Vorsitzenden Richterin Mechthild Weinland ist die Anklage auch äußerst kompliziert. Jeder der fünf Angeklagten wird durch zwei Verteidiger vertreten. Diese erklärten gleich zu Beginn, dass ihre Mandanten sich zum Sachverhalt nicht äußern werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, dass sie sich spätestens Mitte 2017 zusammengeschlossen haben, um sich durch den regelmäßigen An- und Verkauf von Marihuana und Kokain in größeren Mengen eine dauerhafte Einnahmequelle zu verschaffen.  Beschafft haben sie sich den Stoff in ihren Heimatländern Montenegro und Serbien. Im Januar dieses Jahres sollen drei der Angeklagten übereinstimmend gekommen sein, hochwertige Bekleidungsstücke zu veräußern, die zuvor von einem der Angeklagten in dem Geschäft, in dem er gearbeitet hatte, gestohlen worden waren.

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