Ausgelaufene Flächen

PAN 14.08.2012

Durch die Stillegung der Bruderhaus Papiermaschinenfabrik an der Echaz ging mit 27 200 Quadratmetern eine der größten Produktionseinzelflächen verloren. Heute nimmt die Stadthalle mit Bürgerpark und ein künftiges Hotel diesen Platz ein.

In der Oststadt war die Auslagerung der Seidenweberei ein einschneidender Schritt in der Kaiserstraße. Hier ist eine hübsche Wohnbebauung hochgezogen worden. Die 1971 stillgelegte Firma Finckh Siebtechnik beherbergt nun das Finanzamt. Teile des Mauerwerks sind noch an der Kantine zu erkennen. Auch die bekannte Textil-Firma Büsing gegenüber der Kaiserpassage ist verschwunden, ein Gartenviertel mit Wohnungen und etlichen Dienstleistern hat das Industrie-Areal abgelöst.

Gleich um die Ecke in der Bismarckstraße musste Gminder Textil nach Kriegsende aufgeben - das gab Platz für das Berufsschulzentrum und eine GWG-Bebauung. Weiter südlich verschwanden mit den Firmen Heinzelmann und Lamparter zwei Traditionsfirmen. Ersterer ist nun zweiter Tonne-Standort, an letzterem wurde das Isolde-Kurz-Gymnasium errichtet. Nicht mehr existent sind ferner in Richtung Betzenried Strickwaren Seiz, Bild Beutel Textil und die Gießerei Ammer.