Reutlingen Aufruf gegen Kundgebung der NPD am Bahnhof

SWP 29.08.2013
Die NPD plant, am Freitag eine Kundgebung auf dem Listplatz vor dem Bahnhof abzuhalten, heißt es in einer Mitteilung.

Die NPD plant, am Freitag eine Kundgebung auf dem Listplatz vor dem Bahnhof abzuhalten, heißt es in einer Mitteilung. Mit Parolen wie "Geld für die Oma statt für Sinti und Roma", will die NPD die steigende Zuwanderung nutzen, um eine ausländerfeindliche Stimmung anzuheizen, so Rüdiger Weckmann von den Linken. "Die NPD versucht mit einer ausländerfeindlichen und hetzenden Propaganda ein gefährliches Klima in Deutschland anzuheizen", ergänzt der SPD-Kreisvorsitzende Sebastian Weigle in einer weiteren Mitteilung, "sie stellt sich außerhalb des demokratischen Spektrums und darf deshalb keinen Platz in unserer Mitte bekommen". "Wir wollen deutlich machen, dass wir hier in Reutlingen keine faschistischen Umtriebe tolerieren werden", so auch Michael Bidmon von der IG Metall.

Mit ihrem Wahlkampf- und Werbe-Lastwagen, den sie selbst als ihr "Flaggschiff" bezeichnen, will die NPD ihre Kundgebung zwischen 9 und 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof abhalten. Zahlreiche Organisationen wollen am Freitag zeigen, dass rassistische Hetze hier nicht erwünscht ist. Um eine Gegenkundgebung zu organisieren, treffen sich so viele Menschen wie möglich am Freitag schon ab 8 Uhr am Hauptbahnhof. Unterstützer der Gegenkundgebung sind: DGB, IG Metall, Verdi, Linke, Grüne, SPD, RSÖ, RIDAF, Friedensgruppe, Attac, franz.K sowie die Galerie Zelle.