Reutlingen Auf den Spuren von Hermann Hesse

Ehrenamtliche des "Treffpunkts" in der Schwarzwald-Fachwerkstadt Calw. Foto: Privat
Ehrenamtliche des "Treffpunkts" in der Schwarzwald-Fachwerkstadt Calw. Foto: Privat
Reutlingen / SWP 27.08.2013
Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter im Treffpunkt für Ältere (Bildungs- und Begegnungsstätte der Bruderhaus-Diakonie) waren auch in diesem Jahr wieder zu einer "Dankeschönfahrt" eingeladen.

Bei schönstem Sommerwetter steuerte der vollbesetzte Bus zunächst die romanische St. Candiduskirche in Kentheim im Nagoldtal an, heißt es in einer Mitteilung des Treffpunkts für Ältere. Sie gehört zu den ältesten Kirchen Württembergs und beherbergt wertvolle Fresken aus der Zeit um das Jahr 1350. Am Waldrand von Zavelstein wurde dann in einem guten Wanderlokal das Mittagessen eingenommen.

Unter der fachkundigen Führung von Martin Fink aus Pfullingen erkundete die Gruppe am Nachmittag die Fachwerkstadt Calw, über die schon der dort geborene Dichter Hermann Hesse schrieb: "Die schönste Stadt von allen aber, die ich kenne, ist Calw an der Nagold, ein kleines, altes, schwäbisches Schwarzwaldstädtchen."

Die vielen schönen Fachwerkhäuser des alten Stadtkerns sind in den letzten Jahren liebevoll renoviert worden. Besonders malerisch bietet sich der Marktplatz dar. Gegenüber dem Rathaus steht das Geburtshaus von Hermann Hesse. Ein architekturhistorisches Kleinod ist die dem Heiligen Nikolaus geweihte Kapelle auf der Nagoldbrücke. Der kleine gotische Sakralbau entstand um das Jahr 1400 und ist eine der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Brückenkapellen im süddeutschen Raum. Eine Einkehr rundete den Ausflugstag ab, froh gelaunt kehrte die Gruppe zurück.

Um die 75 Mitarbeiter
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