Pfullingen Auf Achse an der Erms

Pfullingen / SWP 07.03.2012

Von der Echaz an die Erms führte die Februarwanderung der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Gerhard Stolz und Doris Sautter konnten bei dem winterlichen Wetter 23 Wanderer am Treffpunkt begrüßen. Über das Wohngebiet "Hägle" gelangten die Albvereinler ins Arbachtal. Der Weg durch Eningen führte in Halbhöhenlage über etliche, den Teilnehmern nicht bekannte Wege. Nach der Überquerung des Ortsbaches wurde wieder vertrautes Terrain betreten. An Streuobstwiesen am Fuß des Gutenberges entlang wurden die Grabhügelgruppe am "Ehrenwäldle" erreicht. Die Lage dieses vermutlich frühkeltischen Friedhofs wurde bewusst am Pass zwischen Echaz- und Ermstal gewählt. Ein paar hundert Meter weiter zeigt der Tiefenbach, wie Wasserkraft die weichen Schichten des Keupers auswaschen kann. Am Speicherbecken des Glemser Stausees angelangt, erläuterte Stolz die Technik des 1962 erbauten Pumpspeicherwerks. Der Weg führte weiter über eine Brücke im Hohenraintöbele. Dann wanderten die Pfullinger am Rand des äußeren Waldes mit Blick auf Hofbühl und Hohen Neuffen. Am Ortsrand von Neuhausen wurden die Albvereinler von Karl-Heinz Fritz erwartet.

Dieser erläuterte bei dem Gang durch den historischen Ortsteil den von 1089 bis 1750 währenden Einfluss des Klosters Zwiefalten. Dessen Chronist Ortlieb preist 1135 den Neuhäuser Besitz als das "Land der Verheißung". Der Bindhof, der 1532 entstand und zur Lagerung und Verarbeitung der klösterlichen Abgaben diente, wurde vor zehn Jahren saniert. Die Wanderer wurden liebevoll mit den vielen Details vertraut gemacht.

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