Reutlingen Altglas-Entsorgung im Griff

Statt im Container landet Altglas oder Müll zum Leidwesen der TBR oft daneben.
Statt im Container landet Altglas oder Müll zum Leidwesen der TBR oft daneben. © Foto: Dietmar Czapalla
CZA 08.01.2015
Einst machten auch die Altglascontainer auf dem Kreuzeiche-Parkplatz deutlich, dass an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester riesige Mengen an Getränken durch die Kehlen durstiger Bürger geflossen sein müssen.

Einst machten auch die Altglascontainer auf dem Kreuzeiche-Parkplatz deutlich, dass an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester riesige Mengen an Getränken durch die Kehlen durstiger Bürger geflossen sein müssen. Spätestens am Dreikönigstag waren die sechs Behälter alle randvoll, tausende von Flaschen warteten vergeblich auf "Einlass". Nicht so im vergangenen Jahr. Seit die Leerung der Altglascontainer durch die Metzinger Firma Alba erledigt wird, funktioniert alles bestens. In den Containern hatte es auch drei Tage nach Silvester noch genügend Platz, womit der Aufruf der Abfallberatung des Landratsamtes ins Leere läuft.

Dort hatte man an die Bürger appelliert, bei vollen Altglascontainern das Leergut unbedingt wieder mit nach Hause zu nehmen. "Von was träumen die bei Nacht?", fragte ein "Anlieferer" aus dem Vochezenholz. Auch diesmal wurde wieder eine ganze Anzahl von Flaschen neben den Containern, zumeist in Plastiktüten, antransportiert und so auch abgestellt. Dabei hätte es dafür in den Containern noch genügend Platz gehabt. "Da sind einige zu faul, um die Flaschen ordnungsgemäß in die Container zu stecken", weiß Bernd Weinmann, Vorarbeiter bei den Technischen Betriebsdiensten Reutlingen (TBR). Dazu gab es diesmal haufenweise Müll um die Container herum. Von vollbepackten Blauen und Gelben Säcken, Verpackungsmaterial, Überresten der Silvesternachtknallerei, Altpapier und Altglas, bis hin zu einem Kühlschrank war so ziemlich alles vertreten. "Die so etwas machen, sollte man da drüben im Zirkus stundenlang durch die Manege treiben", sagte ein aus Balingen angereister, sichtlich erboster Besucher desselben. Die "ehrenvolle" Aufgabe, all das wegzuräumen, hatten dann Mitarbeiter der TBR. "Um die Container herum sauber machen müssen wir überall in der Stadt - leider immer wieder", weiß der darüber alles andere als erfreute Bernd Weinmann.