Dieser Nutzungsdruck bleibt nicht ohne Folgen für die Gewässer – die Lebensadern unserer Natur. Um für ein schonendes „Gewässer erleben“ zu sensibilisieren, hat das Regierungspräsidium Tübingen die Kampagne „Kein Stuss am Fluss“ ins Leben gerufen.

„Damit Tiere und Pflanzen keinen Schaden nehmen, müssen wir am Gewässer gegenseitig Rücksicht nehmen.“

Für Regierungspräsident Klaus Tappeser ist die Zunahme des Nutzungsdrucks eine Entwicklung, die von den Menschen ein verantwortungsvolles Handeln abverlangt. „Unsere heimischen Gewässer werden erfreulicherweise von der Bevölkerung immer mehr wahrgenommen,“ so der Tübinger Regierungspräsident.
„Damit Tiere und Pflanzen keinen Schaden nehmen und unsere Mitmenschen nicht gestört werden, müssen wir am Gewässer gegenseitig Rücksicht nehmen. Ein gutes Miteinander wollen wir als Regierungspräsidium Tübingen mit unserer Kampagne ‚Kein Stuss am Fluss‘ unterstützen und aktiv voranbringen.“

Infotafeln sollen Besucher und Nutzer sensibilisieren

Konkret wurden am 2019 revitalisierten Neckarabschnitt auf Höhe des Tübinger Freibads mit Expertinnen und Experten aus Ornithologie, Insektenkunde, Fischerei und Botanik, Anwohnenden und Menschen, die den Abschnitt freizeitlich nutzen Interviews geführt. Die Interviews und weitere Informationen wie zum Beispiel, welches Verhalten den Tieren und Pflanzen konkret schadet, sind ab sofort auf der Homepage zur Kampagne unter www.amfluss-bw.de zu finden.
Außerdem werden am Aufenthaltsbereich an diesem Abschnitt des Neckars in den kommenden Wochen Informationstafeln aufgestellt, um das Miteinander von Natur und Mensch zu verbessern. Zukünftig sollen weitere Gewässerstandorte mit in das Konzept aufgenommen werden.