"Für die Familie" öffnet Dach für Solarenergie

Solarenergie in der Praxis lassen sich auf der "fdf" (von rechts) erläutern: Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz, Tübingens Landrat Joachim Walter und Tübingens OB Boris Palmer (mit Luftballon). Foto: Peter U. Bussmann
Solarenergie in der Praxis lassen sich auf der "fdf" (von rechts) erläutern: Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz, Tübingens Landrat Joachim Walter und Tübingens OB Boris Palmer (mit Luftballon). Foto: Peter U. Bussmann
PET 06.03.2012

Tübingen - Solarenergetisch einen optimalen Start erlebte die 38. Verbrauchermesse "fdf" - für die Familie - am sonnigen Samstag. Mit dem langjährigen Geschäftsführer Michael Bartmann als neuem Veranstalter zeigen in den 19 Zelten und auf dem Freigelände über 400 Aussteller das Neueste aus Mode, Gesundheit, Wellness, Freizeit, Haushalt sowie Wohnen und Einrichten.

Traditionell ist den Bereichen Bauen, Renovieren und Haustechnik breiter Raum gewidmet. Ein Novum ist ein durchscheinendes Hallendach, in dem Solarenergie anschaulich dargeboten wird.

Diesem Thema widmete auch Tübingens OB Boris Palmer bei der Eröffnung besonderes Augenmerk. Angesichts der anstehenden Debatte im Bundestag zur Kürzung der Photovoltaik-Förderung, forderte Palmer eine Übergangsregelung für bereits in Angriff genommene Projekte. So hätten die Stadtwerke Tübingen beispielsweise 100 000 Euro in eine große Anlage investiert, die mit gekürzter Förderung nicht mehr wirtschaftlich wäre. Eine Übergangsregelung sei auch wegen des Vertrauensschutzes für das Handwerk erforderlich, wo schon einiges aufgebaut wurde, so Palmer. Photovoltaik, bislang durch die Anschubfinanzierung gepuscht, stehe kurz vor der Marktreife, es brauche noch zwei, drei Jahre, so der OB, "dann boomt dieser Markt".

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel