Aus Sicht der Stadtverwaltung ist klar: Es braucht Orschel-Hagen Süd.“ Die Aussage von Stefan Dvorak ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten. Die Gartenstadt hatte in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt 3000 Einwohner verloren. Vom Neubaugebiet mit  seinen geplanten 380 Wohneinheiten verspricht sich der Stadtplaner eine Belebung des Stadtteilzentrums und die Erhaltung der Infrastruktur.

Daneben bietet das neue Quartier die Möglichkeit, preiswerten Wohnraum zu schaffen – etwas, das die Stadt ganz dringend benötigt. Die GWG als Erschließungs- und Bauträger habe, erläuterte Dvorak im Gemeinderat, verbindlich zugesagt, dass 30 Prozent der 380 Wohneinheiten als öffentlich geförderter Mietwohnungsbau mit einer Laufzeit von 30 Jahren errichtet werden. Dazu kommen 15 Prozent an preiswerten Eigentumswohnungen. Bauherrengemeinschaften sollen einen Anteil von zehn Prozent erhalten. So bleiben noch rund 170 Wohnungen, die auf dem freien Markt veräußert werden können.

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