Reutlingen 3000 Besucher beim "Tag der offenen Tür" Vielseitiges Programm auf dem Campus

Beim "Tag der offenen Tür" auf dem Campus waren auch Studienarbeiten aus der Werkschau Design zu sehen.
Beim "Tag der offenen Tür" auf dem Campus waren auch Studienarbeiten aus der Werkschau Design zu sehen. © Foto: Hochschule Reutlingen/Juliane Schreinert
Reutlingen / SWP 24.11.2015
Bei winterlichen Temperaturen strömten am Samstag rund 3000 Besucher zum "Tag der offenen Tür" auf den Campus der Hochschule Reutlingen.

Führungen, Vorträge und Mitmachaktionen boten zudem beim "Tag der offenen Tür" am Samstag ein Programm für die ganze Familie.

Wie hoch Knetmasse hüpfen kann, testeten die Besucher in der Fakultät Angewandte Chemie. Natascha Riehle und Alexander Jauch stellten den Nachwuchs-Chemikern das "Silly Putty"-Experiment vor. "Diesen Versuch führen wir selbst im 5. Semester durch. Wir haben eine Rohmasse aus Polyurethan und geben verschiedene Öle als Weichmacher dazu", erläuterte Jauch. Eingefärbt in der Lieblingsfarbe, konnte der "Flummi" anschließend mit nach Hause genommen werden.

Auch in der Fakultät Technik lernten die Besucher zahlreiche interessante Projekte der Studierenden kennen, die deutlich machen, dass Studieren in Reutlingen bedeutet, nicht nur Theorie zu büffeln, sondern die Praxis anzuwenden. Interessenten konnten selbst aktiv werden und beispielsweise mit Robotern interagieren, einen automatisch wendenden, batteriebetriebenen Käfer basteln oder ein eigenes Video drehen. Vor der Kamera der internationalen Projektingenieure konnte jeder in die Rolle des Moderators seines eigenen Jahresrückblicks schlüpfen.

Kreativ ging es in der Aula weiter: Studierende der Fakultät Textil & Design präsentierten ihre Projekt- und Abschlussarbeiten - von ausgefallenen und zukunftsorientierten Fahrzeuginnenräumen über Modekollektionen bis hin zu Textilien, die das Thema Atomstrukturen der Planeten aufgriffen. Spannend wurde es für die Transportation Interior Design-Studierenden und allen Zuschauern dann beim "Egg-Check": Rohe Eier mussten aus 20 Meter Höhe fallen gelassen werden und unversehrt landen. Dafür hatten die Studierenden in wochenlanger Vorbereitung ausgefallene Flugobjekte gebaut, die fast alle Eier heil auf die Erde begleiteten.

Dass Multitasking nicht bedeutet, während des Fernsehens auch noch mit dem Smartphone zu surfen, erklärte Prof. Dr. Nello Gaspardo von der ESB Business School in seiner Schnuppervorlesung. Großer Andrang herrschte auch im ESB-Foyer, wo Mitarbeiter und Studierende an Infoständen Fragen rund um das Studium beantworteten. Tipps zum sicheren Passwort gab es in der Informatik. Zudem konnte man sich die Film- und Tonstudios zeigen lassen und in virtuelle Welten abtauchen. Partner der Hochschule informierten über Einstiegsmöglichkeiten und ihre Arbeitsbereiche. Besucherin Natascha Knecht zeigte sich vom Programm beeindruckt: "Ich bin mit meiner Familie hergekommen und wir haben uns von allem etwas angeschaut. Es ist schön, dass man so einmal sehen kann, was in der Hochschule alles passiert", sagte sie.