Spende 1200 Euro für Ambulanten Hospizdienst

Andrea Weis (Sparda-Bank) überreicht den Scheck an Silvia Ulbrich-Bierig und Susanne Bils (von links) vom Ambulanten Hospizdienst Reutlingen.
Andrea Weis (Sparda-Bank) überreicht den Scheck an Silvia Ulbrich-Bierig und Susanne Bils (von links) vom Ambulanten Hospizdienst Reutlingen. © Foto: pr
Reutlingen / swp 25.05.2018

Um den sterbenskranken Menschen im Hospiz ein friedvolles und würdiges Lebensende zu ermöglichen, spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg 1200 Euro an den Ambulanten Hospizdienst Reutlingen. Andrea Weis, Leiterin der Sparda-Filiale Reutlingen, besuchte die Einrichtung. Mit im Gepäck hatte sie einen Spendenscheck.

„Über die Spende der Sparda-Bank Baden-Württemberg sind wir sehr froh“, bedankte sich Silvia Ulbrich-Bierig, Geschäftsführung beim Ambulanten Hospizdienst. „Wir möchten den Menschen Hoffnung geben. Dabei verstehen wir Hoffnung nicht als ein Gefühl, dass etwas gut ausgeht, sondern dass etwas Sinn hat, so wie es ausgeht“, sagte die ehrenamtliche Mitarbeiterin Susanne Bils. Die Angebote des Ambulanten Hospizdienstes gliedern sich auf in drei Säulen: Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen, Begleitung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen und ihren Familien, und einem breitgefächerten Angebot für trauernde Menschen – ob Jung oder Alt. „Für die beiden erstgenannten Bereiche werden wir zum Teil von den Krankenkassen refinanziert“, sagte Ulbrich-Bierig, „der Bereich Trauer wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir müssen jährlich Mitarbeitende speziell für diesen Bereich qualifizieren und fortbilden. Aus diesem Grund sind wir über Spenden sehr dankbar“.

Dieses Konzept des Hospizdienstes hat die Sparda-Bank Filiale zu einer Spende bewegt. „Im Mittelpunkt der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Fachkräfte steht der Mensch und dessen Betreuung. Man spürt das tiefe Interesse, den Sterbenskranken am Lebensende ein friedvolles Sterben in Würde ermöglichen zu können und auch für die Angehörigen da zu sein“, erzählte Weis. „Wir wollten bedürftige Menschen bei uns in der Region unterstützen, ganz nach unserem genossenschaftlichen Grundsatz des Helfens“.