Auch vor Silvester 2019 kann man schon ausgelassen feiern – so bei der Après-Ski-Party im Winterzauber bei Mahler-Opti in Neu-Ulm. Der Andrang war in Kooperation mit Donau 3 FM dann so groß, dass der „Kaiser-Wirt“ mit rund 700 Partygästen am späten Abend ausverkauft war und der Einlass geschlossen wurde. Am Dienstag ist dann große Silvesterparty in der Almhütte.

Vertrag für den Winterzauber bei Mahler endet

Der Winterzauber läuft seit Ende Oktober und noch bis 5. Januar. Die vierte Auflage bei Mahler ist aber die letzte – weil die große Almhütte insbesondere den Parkplatz vor dem neuen Edeka-Supermarkt belegt und Vermieter Michael Mahler den Vertrag mit den auch vom Weinfest bekannten Winterzauber-Wirten Michael Freudenberg (Wilder Mann) und Oliver Loser (Brezel) auslaufen lässt.

Suche nach einer neuen Bleibe für das Hüttendorf läuft

Sie haben schon mit der Suche nach einem neuen Standort – möglichst in einem Gewerbegebiet und ohne Konflikte mit Anwohnern – begonnen. Der Winterzauber lief vormals bei Ikea. Daher schwebt Freudenberg eigentlich wieder ein Standort im Umfeld der Blaubeurer Straße vor, vielleicht auch, weil er zuletzt erstmals die Blautal-Party im Blautalcenter veranstaltet hat.

Bekanntlich waren die Veranstalter nach dem Ende auf den Ikea-Parkplatz dann 2015 mit dem Versuch gescheitert, den Winterzauber im Umfeld der Friedrichsau bei der „Teutonia“ unterzubringen. Sie konnten in dem Jahr keinen alternativen Standort finden, so dass der Winterzauber ausfiel. Die Anfänge lagen ebenfalls in Neu-Ulm auf dem Rathausplatz.

Erhebliche Summen in den Winterzauber investiert

Bei Mahler ging es mit dem Winterzauber von 2016 an dann stetig bergauf. Freudenberg: „Das ist ein super Platz, wir hatten jedes Jahr eine Steigerung.“ Im ersten Jahr lief noch die Dinnershow „Pompös“, im Jahr darauf gab es den Moser-Wirt. Die Partner Freudenberg und Loser investieren erhebliche Summen in die Infrastruktur, so dass sie nach ihren Worten auch längere Laufzeiten von deutlich mehr als vier Wochen benötigen.

Die Location ist nach Freudenbergs Worten auch mit Weihnachtsfeiern von Unternehmen wie Liqui Moly oder nun erstmals  Beurer stark gebucht. Bei Mahler-Opti erwies sich auch das Parkhaus als Vorteil. Das Security-Konzept führte demnach dazu, dass der Winterzauber ohne Zwischenfälle abläuft.

Es gebe somit keinerlei Image-Probleme. Mittlerweile läuft sogar ein „Winterzauber“-Merchandising in 13 regionalen Rewe-Märkten: beispielsweise mit ausgesuchten Weinen, aber auch Shirts.