Anfangs sah alles nach einem super Deal aus, als das Familienunternehmen Mahler die riesige Immobilie im Starkfeld übernahm – obwohl dort zuvor Möbel Walther an der Nachfolge von Mutschler gescheitert war. Seniorchef Gerhard Mahler hatte eine gut begründete Vision, was man mit überschaubaren Mitteln an diesem idealen Möbelstandort machen könnte.

Für Mahler war der Umbau freilich ein Kraftakt, den das Familienunternehmen finanziell nicht so locker schultern konnte. Dafür verkaufte Mahler sogar das Stammhaus Bopfingen und die anderen Standorte der Gruppe. Es blieb nur Neu-Ulm – und wenigstens konnte Mahler dieses Haus halten, wenn auch mit einem erneuten Opfer.

Das operative Geschäft des Möbelhandels geht im April an die Opti-Gruppe, Mahler behält immerhin noch einen Minderheitsanteil. Somit zieht sich in der nächsten Generation Michael Mahler auf die Immobilienverwaltung zurück. In dieser Hinsicht hat Mahler zuletzt alles richtig gemacht, namhafte Mieter hereingenommen und die „Welt des Wohnens“ zu einem durchaus sehenswerten Shoppingcenter umgebaut, mit Edeka als neuestem Baustein.

Hier kann Opti mit der Erfahrung aus 16 Standorten sicher neue Akzente setzen, ein Mitnahmemarkt ist schon geplant. Zunächst ist aber mal wichtig, dass die Unterfranken alle Mahler-Mitarbeiter übernehmen.

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