Wie Karl-Heinz Brunner am Sonntagabend mitgeteilt hat, zieht der SPD-Politiker seine Bewerbung für das Amt des Parteivorsitzenden zurück.

Mit diesem Schritt möchte der Bundestagsabgeordnete aus Illertissen eine deutlichere Zuspitzung im Kandidierendenfeld und damit eine klarere Wahlentscheidung ermöglichen. Ursprünglich kandidierte der 66-Jährige, um bei den Parteimitgliedern um Vertrauen zu werben und einen Beitrag zur Versöhnung der Parteiflügel zu leisten. Innerhalb der Partei gab es zuletzt Uneinigkeiten.

Karl-Heinz Brunner: Was er bedauert

"Es ist traurig, wenn in einigen Kreisen "Juso" ein Schimpfwort ist, so wie in anderen Kreisen "Seeheimer"", merkte Brunner an. "Unsere politischen Gegner sind andere Parteien, nicht die eigenen Leute", betonte der Bundestagsabgeordnete.

„Thematisch liegen mir drei Dinge am Herzen: Äußere, innere und soziale Sicherheit. Diese Themen weiß ich bei den Teams Klara Geywitz/Olaf Scholz und Petra Köpping/Boris Pistorius in guten Händen.“, so Karl-Heinz Brunner in einer offiziellen Erklärung.

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