Neu-Ulm / Niko Dirner, Christian Wille  Uhr

Bekommt Neu-Ulm eine Frau als OB? Katrin Albsteiger (CSU) will zur OB-Wahl antreten. „Ich bin bereit Verantwortung für unsere Stadt Neu-Ulm zu übernehmen. Ob ich das als Kandidatin tun darf, entscheidet natürlich zunächst die Parteibasis. In den vergangenen Wochen habe ich viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung bekommen. Das hat mich sehr gefreut und deshalb möchte ich mich gerne der Nominierung stellen.“, teilte Albsteiger mit.

„Neu-Ulm ist eine extrem schnell und dynamisch wachsende Stadt. Und ich finde, das passt zu mir.“ Die Themen Mobilität, Digitalisierung und Wohnen seien ihr besonders wichtig – immer in Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm. Es gehe auch darum, Neu-Ulm lebenswert zu halten, also die Freizeitangebote zu bewahren und auszubauen. Die 35-Jährige sagt, sei sei sich der Herausforderung eines Oberbürgermeisterpostens bewusst. „Aber jeder wächst an seinen Aufgaben.“

Von 2013 bis 2017 war Albsteiger Bundestagsabgeordnete und bis 2018 eine der vier stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union. Sie ist weiterhin Mitglied im Stadtrat und Kreistag von Neu-Ulm. Albsteiger ist ebenfalls stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende. Die studierte Politikwissenschaftlerin arbeitet nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wieder bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm – diesmal als Kommunalkunden-Betreuerin.

Ihre geplante Kandidatur wurde am Sonntagabend in einem Instagram-Eintrag des CSU-Vorstandsmitglieds Dorothee Bär öffentlich. Er entstand am Rande der Tagung „Kommunalwahl 2020 – große Städte“

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