Walter Zerb
(Die Grünen):

Veränderung! Die will der 60-jährige Rechtsanwalt vor allem im Bereich Umwelt anschieben. Der Stadt fehle die „ökologische Feintarierung“. Fußgänger, Radler und der ÖPNV führten ein „stiefmütterliches Dasein“. Das wolle er als OB verändern. Und wie hält er es mit der baulichen Weiter­entwicklung? „Wir müssen als Stadt Wachstum zulassen.“ Allerdings gelte es zunächst einmal, brachliegende Gewerbeflächen in Wohngebiete umzuwandeln. Zerb, der sich bei der Entweder-oder-Frage „Berge oder Strand?“ als einziger aller sechs Kandidaten als Strandliebhaber outete, möchte die Radwege viel besser vernetzen. „Wir haben gute Radwege – bis zur Innenstadt.“ Dort aber endeten manche „im Nichts“. Ohnehin setzt er auf eine Stadt der kurzen Wege.