Energie Neu-Ulm will kein Biogas

Neu-Ulm / edru 13.10.2018

„Lebensmittel zur Gaserzeugung? Das wollen wir nicht haben.“ Antje Esser (SPD) brachte auf den Punkt, was alle im Stadtparlament dachten: Die Stadt Neu-Ulm setzt auf Normalgas und nicht auf Biogas. Und so erhielt die Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) den Zuschlag, in den kommenden drei Jahren Gas zu liefern. Der Anbieter hatte sich bei Ausschreibung gegen die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) durchgesetzt, die ein höheres Anbot eingereicht hatten. Die SWU waren bisher der Gaslieferant zur Versorgung der öffentlichen Gebäude in der Stadt und im Landkreis Neu-Ulm.

Die SWU waren  20 000 Euro teurer als die HVG  – bei einem Auftragsvolumen für Stadt und Kreis  in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Normalgas mit 30 Prozent Biogas wäre bei der HVG etwa 440 000 Euro teurer gekommen. Biogas wird aus Mais gewonnen. Auch die CSU war gegen die „Vermaiserung“ der Landschaft, wie Thomas Mayer sagte.

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