Die Auszeichnung wurde erstmalig vor zwei Jahren durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem darf sie den Titel Faitrade-Stadt offiziell tragen. Zum 8. Dezember 2019 wird die Auszeichnung nun um weitere zwei Jahre verlängert.

Fünf Kriterien für den Titel Fairtrade-Stadt

Um sich Fairtrade-Stadt nennen zu dürfen, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt werden:

  • Im Rathaus müssen fair gehandelte Produkte angeboten werden. In Neu-Ulm wird beispielsweise fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt.
  • Der Stadtrat hält die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest.
  • Eine Steuerungsgruppe wird installiert und koordiniert alle Aktivitäten.
  • In den Geschäften der Stadt sowie in der Gastronomie werden Produkte aus fairem Handel angeboten.
  • Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

All diese Kriterien erfüllt die Stadt Neu-Ulm seit zwei Jahren und auch weiterhin, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Engagement im Fairtrade-Bereich ist vielfältig: So gab es in Neu-Ulm bereits eine Handy-Sammelaktion, Informations- und Verkaufsstände bei diversen Veranstaltungen sowie gemeinsame Aktionen mit der Fairtrade-Steuerungsgruppe in Ulm.„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Katrin Albsteiger, die Vorsitzende der Fairtrade-Steuerungsgruppe Neu-Ulm in einer Pressemitteilung der Stadt.

Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg zeigt sich erfreut über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Neu-Ulm.“ Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiteten eng für das gemeinsame Ziel zusammen. „Es ist absolut lobenswert, dass sich in Neu-Ulm Bürgerinnen und Bürger in diesem Bereich engagieren und durch ihr Engagement ein wichtiges Zeichen setzen“, sagt Noerenberg.

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