Schon während des Lockdowns im April hatte die Stadt Neu-Ulm rasch reagiert und für die wachsende Flut an Mitnahme-Verpackungen zusätzliche Mülltonnen aufstellen lassen. Diese wurden dann abgebaut, nachdem die Lokale wieder öffnen durften. Nun sind sie – ebenso wie in der Nachbarstadt Ulm – zurück, wie die Neu-Ulmer Pressesprecherin Sandra Lützel auf Anfrage mitteilt.

Acht zusätzliche Behälter

„Wir haben aktuell auf das steigende Müllaufkommen im öffentlichen Raum, insbesondere durch Verpackungsmüll (Essen to go, Getränke to go), reagiert und Behältnisse dort aufgestellt, wo entsprechendes Müllaufkommen durch die Straßenreinigung festgestellt wurde.“ Als Beispiele nennt Lützel den Bereich Augsburger Straße sowie den Schwal. Aufgestellt wurden insgesamt acht Behälter mit einem Volumen von je 240 Litern.

Mehr Mülleimer in der Innenstadt

Damit reagiert Neu-Ulm grundsätzlich so wie beim ersten Lockdown, hat die Aktion aber angepasst, Lützel: „Die Standorte sind teilweise andere.“ Lag der Fokus im Frühjahr der wärmeren Temperaturen wegen auf den Wegen und Wiesen an der Donau, so ist es jetzt  die Innenstadt.