Ab sofort kann man sich in Bayern nur noch über das Registrierungsportal des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für Impfungen gegen das Corona-Virus anmelden. Das heißt, wer jetzt einen Impftermin vereinbaren möchte, muss sich online über dieses Portal registrieren lassen. Das Landratsamt Neu-Ulm teilt mit, dass über die bisherige Anmeldeplattform des Landkreises keine Termine mehr vergeben werden.

So kommt man an einen Impftermin im Kreis Neu-Ulm:

  • Geben Sie Ihre Daten an (z.B. Alter und Berufsgruppe).
  • Sie erhalten vom zuständigen Impfzentrum eine Einladung zur Vereinbarung des Termins.

Lange Wartezeiten möglich: Nur begrenzte Menge an Impfstoff verfügbar

Das Landratsamt Neu-Ulm weist darauf hin, dass Nutzerinnen und Nutzer sich nur einmal registrieren müssen und dann automatisch kontaktiert werden, sobald Sie an der Reihe sind, um einen Impftermin zu vereinbaren. Dies könne einige Zeit in Anspruch nehmen. Aktuell wollten sehr viele Personen einen Termin vereinbaren, wobei nur ein bestimmtes Kontingent an Impfstoff zur Verfügung stehe.

Alte Termine verfallen nicht: Neue Registrierung nicht notwendig

Wer bereits vor der Einführung des bayernweiten Registrierungsportals einen Termin zum Impfen im Landkreis Neu-Ulm vereinbart hat, muss sich nicht erneut über die Plattform registrieren lassen. Das Landratsamt Neu-Ulm teilt mit, dass die vorher vereinbarten Termine ihre Gültigkeit behalten.

Wer wird zuerst geimpft?

Es wird mitgeteilt, dass die Vergabe der Impftermine nach der festgelegten Priorisierung für die Impfungen erfolgt. Aktuell werden nur Personen geimpft, die zur Stufe 1 gehören. Personen, die sich noch nicht impfen lassen können, werden dringend gebeten, mit der Registrierung noch zu warten, damit die anderen Meldungen zügig bearbeitet werden können.
Höchste Priorität (Stufe 1)
  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko: Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, wenn sich diese mit dem Coronavirus infizieren (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)
Momentan werden vor allem ältere Menschen geimpft. Sie gehören einer der Corona-Risikogruppen an.
Momentan werden vor allem ältere Menschen geimpft. Sie gehören einer der Corona-Risikogruppen an.
© Foto: Michael Reichel/DPA

Das sollte man zum Impftermin mitbringen:

  • Impfausweis, falls vorhanden
  • wichtige Unterlagen wie Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste
  • Krankenversichertenkarte
  • Personalausweis
Die Impfung ist kostenlos. Vor der Impfung gibt es ein Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Fragen zum Impfschutz, der Verträglichkeit und Vorerkrankungen werden hier beantwortet.