Kommentar Holpriger Start beim vierspurigen Ausbau der B 10

Autor Edwin Ruschitzka.
Autor Edwin Ruschitzka. © Foto: Könneke Volkmar
Burlafingen / Edwin Ruschitzka 04.11.2018

Nachdem das das juristische Gerangel um den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 10 in Neu-Ulm mit der Niederlage der Kläger beendet ist, könnte es mit dem Projekt schnell vorwärts gehen. Doch die Zeichen stehen eher schlecht. Das erste begleitende Bauwerk dazu, die größer dimensionierte Brücke über die später einmal breitere Bundesstraße bei Burlafingen in Richtung Steinheim, kommt nicht so recht voran.

Jetzt heißt es im Staatlichen Bauamt in Krumbach, dass es Probleme mit der Baufirma gibt. Diese sind seit vielen Tagen deutlich zu sehen. Die Brücke als solches steht zwar als Rohbau, aber von den Straßenanschlüssen ist weit und breit nichts zu sehen. Die ersten Steinheimer sind schon ziemlich ungeduldig geworden, denn auch sie ahnen, dass es mit der geplanten Fertigstellung der Straße Ende November nichts wird und dass sie über einen sehr viel längeren Zeitraum weite Umwege fahren müssen. Fragen sie im Rathaus nach, weiß dort keiner etwas.

Nun kann es auf jeder Baustelle zu Problemen kommen. Das ist schlecht für die Betroffenen. Wichtig ist es aber, dies seitens des Staatlichen Bauamts entsprechend zu kommunizieren – in die Neu-Ulmer Stadtverwaltung hinein, und auch zu den Bürgern. Das ist bislang offenbar nicht geschehen. Und das ist tatsächlich noch sehr viel schlechter.

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