Der Fußballverein SGM Aufheim-Holzschwang bekommt seit Mitte November mehr Aufmerksamkeit als sonst. Nein, dafür ist nicht nur der Aufstieg in die Bezirksliga verantwortlich. Die Mannschaft hat einen Akt-Kalender gemacht. Dafür haben sich Spieler fast nackt oder nur mit einem Fußball „bekleidet“ fotografieren lassen. „Der Kalender kommt sehr gut an“, wie Michael Gaus, Sportlicher Leiter berichtet. Auch den Spielern, die als Aktmodels vor der Kamera standen, habe das Shooting Spaß gemacht. Selbst sei Gaus jedoch nicht dabei gewesen. Natürlich sei er vorher aber gefragt worden - oder zumindest informiert.

Nackte Haut von Fußballern im Akt-Kalender der SGM Aufheim-Holzschwang sorgt für reichlich Aufmerksamkeit.
© Foto: Fotografie Melanie Löffler, Facebook SGM Aufheim-Holzschwang

Neuauflage des Akt-Kalenders für 2021 gut denkbar

Die ästhetischen Aufnahmen hat die Weißenhorner Fotografin Melanie Löffler gemacht. Sie macht bereits die Mannschafts- und Porträtfotos für den Verein. „Die Idee für den Akt-Kalender mit der SGM Aufheim-Holzschwang lag nahe, nachdem es vor längerer Zeit schon einen aus Aufheim gab“, erklärt der Sportliche Leiter. Wenn Interesse da sei, dann wäre auch eine Neuauflage für 2021 gut vorstellbar.

Einnahmen aus Verkauf für Sportplatz-Pflege

Wer den Akt-Kalender für das Jahr 2020 kaufen möchte, kann das im Fotostudio von Löffler in der Hauptstr. 2 in Weißenhorn. Je Stück werden 14 Euro fällig. Die Einnahmen gehen komplett an den Verein und werden für die Sportplatz-Pflege verwendet.

Akt-Kalender der SGM Aufheim-Holzschwang auf Facebook

Post auf der Facebookseite des Fußball-Vereins:

Gibt es bald einen Akt-Kalender vom SSV Ulm 1846 Fußball?

Ob sich auch die Ulmer Mannschaft für einen Kalender nackt oder nur mit einem Fußball „bekleidet“ ablichten lassen würde? Nachgefragt beim ranghöchsten Verein im Umkreis, Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball, sagt dessen Innenverteidiger Jo Reichert: „Ich wäre dafür offen.“ Als Spaßaktion. Warum auch nicht, sagt der 28-Jährige und lacht. Von dem aktuellen Kalender der SGM hatte er noch nichts gehört - oder gesehen. Reichert verwies wie auch der Medienverantwortliche Max Rieck auf die Bundesliga-Zeit des Vereins vor rund 20 Jahren. Damals gab es bei den Spatzen Autogrammkarten, auf denen die Spieler Oberkörper frei posierten.