Es gab keine andere Möglichkeit mehr. Zumindest aus Sicht der Neu-Ulmer Stadtverwaltung. Am Montag hat sie wegen des grassierenden Coronavirus drastische Beschlüsse für den städtischen Friedhof erlassen.
Beschluss Nummer 1: Gäste-Obergrenze. Nur noch maximal zehn Angehörige dürfen an Bestattungen und Trauerfeiern teilnehmen. Zudem werden die Gäste gebeten, einen Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten.
Beschluss Nummer 2: abgespeckte Beisetzungen. Erdbestattungen werden nur noch am Grab abgehalten, Urnenbestattungen ausschließlich bei voriger Anmeldung durchgeführt. Die Bestattungstermine hängen nicht mehr öffentlich aus. Noch unterminierte Urnenbeisetzungen müssen verschoben werden.
Beschluss Nummer 3: konsequente Schließungen. Die Aussegnungshallen, Aufbahrungsräume und Büroräume des Friedhofs bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen.
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