Gastronomie Das war’s! Aus für den Wiley-Kiosk

Betreiber Joe Roscher sieht sich gezwungen, den Wiley-Kiosk dichtzumachen.
Betreiber Joe Roscher sieht sich gezwungen, den Wiley-Kiosk dichtzumachen. © Foto: Matthias Kessler
Neu-Ulm / SWP/TK 30.05.2018

Aus und vorbei, das war’s! Eine Neu-Ulmer (Kultur-)Institution macht Schluss. Erzwungenermaßen, wie die Betreiber auf dem sozialen Netzwerk Facebook in einem Post ausführen.

Vorschlag abgelehnt

Demnach hat die Stadt Neu-Ulm sich in der Frage, ob es für die unangekündigt gefällte Kastanie, das „Wahrzeichen“ des Sportgeländes im Wiley, einen Ersatz gibt, nicht bewegt. Wie berichtet hatte Betreiber Joe Roscher gefordert, einen mindestens sieben Meter hohen Baum zu pflanzen. Die Stadt hingegen hatte darin ein Problem gesehen, weil die Pflege dadurch deutlich intensiviert werden müsse. Ihr Vorschlag war eine Versetzung der Bestuhlung.

In dem Facebook-Post bedankten sich die Betreiber „für die schöne Zeit – war super mit Euch“.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: „Ein trauriger Tag für alle die sich engagieren um besondere Plätze zu schaffen und für alle Gäste die das zu schätzen wissen“, schrieb etwa Petra Schmitt. „Jammerschade“, postete Juan Carlos El Segundo.

Stadt Neu-Ulm wehrt sich

Doch auch die Stadt Neu-Ulm meldete sich zu Wort. Es habe sehr wohl Vorschläge von Seiten der Stadtverwaltung gegeben, diese seien aber allesamt abgelehnt worden, heißt es in einem Post unter der Mitteilung des Wiley-Kiosks.

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