Die Corona-Krise hat das Einkaufsverhalten vieler Bundesbürger dramatisch verändert. Innerhalb kürzester Zeit brach eine regelrechte Panik aus. Hamsterkäufer fegten durch die Supermärkte und plünderten die Regale. Waren wie Desinfektionsmittel, Nudeln, Klopapier oder Mehl waren auf einmal Mangelware. Die Supermärkte haben mittlerweile einen guten Umgang mit den Hamsterkäufern gefunden und in vielen Märkten Maßnahmen ergriffen, wie etwa das Beschränken von Waren auf haushaltsübliche Mengen. Eine ungewöhnliche Maßnahme mussten nun aufgrund der Corona-Krise Rewe-Märkte in Pfuhl und Ludwigsfeld ergreifen. Dort wird derzeit Mehl in Weihnachtsverpackungen verkauft. Was hat es mit den verfrühten Weihnachtsartikeln auf sich?

Geschäftsführer der Vogtmühle: „Bei unseren Verpackungen kam es zu Lieferengpässen“

Auf Nachfrage beim Hersteller, der Vogtmühlen Illertissen GmbH, sagt Geschäftsführer Albert Vogt: „Nachdem Rewe vergeblich bei anderen Mehllieferanten Mehl bestellen wollte, war die Vogtmühle die einzige Mühle, die sofort liefern konnte.“
Da die Vogtmühle normalerweise die Verpackungen aus Italien beziehe, sei es aufgrund der Corona-Krise zu Lieferengpässen gekommen.

In Corona-Krise Versorgung der Kunden wichtiger als Design

Die Lieferengpässe sorgten dafür, dass die Vogtmühle in Sachen Verpackung kreativ werden musste. „Aufgrund dessen haben wir uns kurzerhand entschieden, den Engpass mit unseren Weihnachtspackung zu ersetzten, da wir diese bereits für Weihnachten vorbestellt hatten“, berichtet Vogt. „Für uns stand die Versorgung der Kunden an allererster Stelle und weniger das Design. Nachdem das Osterfest vor einer Woche war, haben wir uns zu diesem Schritt letztendlich entschieden.“
Corona-Krise Kreis Göppingen Scharfe Kritik an Supermärkten

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