• Auch im Kreis Neu-Ulm ist die Inzidenz hoch
  • Diese Regeln gelten seit dem 2.12.
Ab Mittwoch gelten im Landkreis Neu-Ulm zusätzliche Corona-Regeln. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. Grund dafür ist die aktuell hohe Zahl von Neuinfektionen in der Region. Lag die Inzidenz am Montag bei 232 Corona-Fällen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnern zwar höher als am Dienstag mit 217,5 (laut Angaben des Robert-Koch-Instituts), so wird doch der Grenzwert von 200 klar überschritten.

Diese zusätzlichen Corona-Regeln gelten im Kreis Neu-Ulm

Laut neuer Infektionsschutzmaßnahmenverodnung gilt daher zusätzlich ab Mittwoch, 2. Dezember 2020:
  • Märkte zum Warenverkauf sind untersagt (z. B. Flohmarkt, Handwerkermarkt). Ausgenommen ist der Verkauf von Lebensmitteln auf Wochenmärkten.
  • Präsenzunterricht an Musikschulen und Fahrschulen ist untersagt. Digitale Angebote sind möglich.
  • An allen Schulen ist ab der Jahrgangsstufe acht durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass auch im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann. Dies kann insbesondere durch Wechselunterricht umgesetzt werden. Ausgenommen sind Schulen zur sonderpädagogischen Förderung, die Abschlussklassen und die gymnasiale Oberstufe.

Maßnahmen werden gelockert, wenn Inzidenzwert unter 200 sinkt

Wie lange die verschärften Maßnahmen gelten, hängt von der weiteren Entwicklung der Coronazahlen ab. Das Landratsamt hat die Möglichkeit, die Regeln außer Kraft zu setzen, wenn die 7-Tage-Inzidenz mindestens sieben Tage in Folge den Wert von 200 unterschreitet.
Das Landratsamt weist darauf hin, dass sich nur mit dem weiteren Eindämmen der Neuinfektionen eine drohende Überlastung der Gesundheitsverwaltung sowie des medizinischen Sektors vermeiden lasse.