Auch in diesem Jahr haben viele Veranstalter ihre Feste abgesagt. 2021 wird es keinen Schwörmontag im üblichen Sinne geben und auch das traditionelle Nabada ist für dieses Jahr abgesagt. Jetzt zieht die Nachbarstadt Neu-Ulm ebenfalls nach. Dort werden bis zum Juli 2021 alle städtischen Veranstaltungen und Feste abgesagt. „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Mir blutet das Herz, wenn ich daran denke, dass im zweiten Jahr in Folge liebgewonnene und traditionelle Veranstaltungen in unserer Stadt nicht möglich sein werden“, sagt Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger.
Die aktuelle Situation und vor allem auch die Aussicht darauf, dass sich die Lage vermutlich nicht vor Mitte des Jahres merklich verbessern werde, habe die Verwaltung dazu bewogen, „einen harten Schnitt“ zu machen, und geplante Veranstaltungen abzusagen beziehungsweise gar nicht erst vorzubereiten.

Folgende Veranstaltungen der Stadt Neu-Ulm fallen ersatzlos aus:

  • Markt für Kunsthandwerk und verkaufsoffener Sonntag (1. und 2. Mai)
  • Museumsfest Edwin Scharff Museum (1. und 2 . Mai)
  • Familienfest im Kollmannspark (8. Mai)
  • Beteiligung am Internationalen Museumstag (16. Mai)
  • Stadtfest (12. Juni)
  • Interkulturelles Sommerfest im Vorfeld
  • Neu-Ulm spielt (3. Juli)
An den Planungen für Veranstaltungen ab Mitte Juli hält die Verwaltung nach wie vor fest.