Am 27. Dezember soll mit den Impfungen gegen das Coronavirus auch in Deutschland begonnen werden. Wer als erstes geimpft wird, hat das Bundesgesundheitsministerium in einer Prioritätenliste festgelegt (bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus). Das Zentrale Impfzentrum in Ulm ist bis an den Bodensee zuständig. Es wird zunächst ausschließlich Risikogruppen versorgen.
Die Kreisimpfzentren impfen ab Mitte Januar weitere Bevölkerungsgruppen. Wer sich impfen lassen will, muss selbst aktiv werden: In Baden-Württemberg wird man nicht eingeladen. Ein Callcenter verwaltet im Auftrag des Sozialministeriums die Impftermine, die Hotline ist überall unter 116 117 erreichbar. Beim Anruf werde die Impfberechtigung (Alter, Krankheit) abgefragt.

Vermittlung über die Notdienstnummer

Die Nummer ist den meisten bekannt: Denn dort ruft man üblicherweise auch dann an, wenn man nachts und am Wochenende wissen will, welcher Arzt Notdienst hat. Das gilt auch nach wie vor, sagt Kai Sonntag, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung im Land. Der Verband ist für die Hotline zuständig. Nur wird man für Impftermine über eine Weiche (man drückt eine angegebene Taste auf dem Telefon) weiter zur Impfterminvergabe vermittelt. Achtung: Noch ist es zu früh. Die Hotline ist zurzeit noch nicht freigeschaltet! Nähere Informationen liegen aktuell nicht vor.