Zum 30. Mal fand am Samstag der Große Umzug der Großengstinger Narrenzunft statt. Tausende Zuschauer konnten am Straßenrand wilde Hexen, Bären, Wildsauen und haarige Gesellen genießen. Unter den 75 Laufgruppen fanden sich selbstverständlich auch eine Vielzahl von Musikern, die als Kapellen, Gugga oder Lomba durch die mit bunten Bändeln farbenfroh geschmückten Straßen in der Albgmeinde zogen. Eröffnet wurde der bunte Lindwurm von den Großengstinger Albra Gugga. An der Metzgerei Ochsen, auf der zentralen Kreuzung und in der „Trochtelfenger Stroß“ konnten sich die Zuschauer von Sprechern über das närrische Treiben vor ihren Augen informieren lassen. Schließlich galt es die Narrenrufe korrekt wiederzugeben. Der Großengstinger Narrenchef Peter Brendle mied freilich den Sprecherwagen – er mischte sich lieber mitten unter die wilden Gesellen und schönen Frauen. Unterstützung erhielt er auf dem Wagen zeitweise durch den Engstinger Bürgermeister Mario Storz, der „seine“ Trochtelfinger „Schreier-Narren“ vorstellte. Das Wetter zeigte sich übrigens einsichtig, nach dem vormittäglichen Regen ging der Umzug ohne Schauer über die Bühne.