Umwelt Wichtige Informationen für die Praktiker

Fritz Stiehle (links) hatte beim ersten Süddeutschen Energieberatertag 60 Teilnehmer zu Gast, die sich über Neuheiten im Photovoltaik- und Wärmepumpenbereich informierten.
Fritz Stiehle (links) hatte beim ersten Süddeutschen Energieberatertag 60 Teilnehmer zu Gast, die sich über Neuheiten im Photovoltaik- und Wärmepumpenbereich informierten. © Foto: Maria Bloching
Maria Bloching 21.09.2017

„Alles ist möglich“, lautete die Botschaft an die 60 Energieberater aus dem süddeutschen Raum, die jetzt am ersten „Süddeutschen Energieberatertag“ teilgenommen haben. Sie konnten sich über neueste und bewährte Heiztechniken, über solare Optimierungs- und Photovoltaiksysteme, über Wärmepumpen zum Heizen und für warmes Wasser sowie über Infrarotheizsysteme, Solarspeicheröfen und Batteriesysteme informieren.

In Verbindung mit zahlreichen Vorträgen erfuhren sie, wie Wärmepumptechnik funktioniert und warum diese mittlerweile so leistungsfähig und zuverlässig ist. Es wurden anhand von Kundenbeispielen Erfolgsfaktoren und technische Meilensteine beim Einsatz von Wärmepumpentechnik im Altbau aufgezeigt und deutlich gemacht, worauf zu achten ist, wenn eine praktische Umsetzung erfolgreich sein soll. „Energieberater sind Fachleute, die mit dem Endkunden im engen Kontakt stehen. Sie erhalten heute von Experten fachliche Informationen aus erster Hand“, erklärte Firmenchef Fritz Stiehle. Er hatte zum ersten Mal zu diesem Energieberatertag eingeladen mit dem Ziel, diesen zu einer jährlichen Veranstaltung zu machen. „Wir können den Leuten hier direkt anhand unserer Musteranlagen innovative Neuheiten vorstellen und ihnen bewährte Systeme präsentieren. Mittels Fakten zeigen wir Vor- und Nachteile verschiedener Anlagen auf.“ Die Firma Stiehle hatte sich im Vorfeld bei der Deutschen Energie-Agentur DENA um dieses konstruktive Forum zum Erfahrungsaustausch beworben und konnte den Teilnehmern nun sechs anrechenbare Unterrichtseinheiten in Form eines Zertifikats bescheinigen.

„Die KfW-Bank schreibt uns Energieberatern solche Fortbildungen vor, erst dann sind wir berechtigt, Fördergelder zu beantragen. Das macht auch Sinn, schließlich ist die Technik sehr schnelllebig“, war von Statiker Rainer Hofmann aus Laichingen zu hören. Er erhoffte sich durch die zahlreichen Vorträge und Informationen neue Erkenntnisse, unter anderem auch wenn es darum geht, einen wirtschaftlichen Einsatz und eine weitere Steigerung der solaren Energieversorgung mit Batteriesystemen zu erreichen.

Für die Teilnehmer – darunter auch Architekten und Ingenieure – war es spannend zu erfahren, was läuft und was kommen wird. Sie pflegten den Austausch und knüpften Kontakte. Ihnen wurde ein kompakter Überblick über neueste Entwicklungen im Bereich energetischer Neubauten und Sanierungen im Altbau sowie über verfügbare Anlagentechniken vermittelt. „Wir sprechen über unsere Erfahrungswerte und hoffen, dass diese von den Energieberatern dann auch an deren Kunden weitergegeben werden“, fasste Fritz Stiehle zusammen und zog ein positives Resümee des den ersten „Süddeutschen Energieberatertags“.