Im Rahmen des Unterrichtsfachs Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit (WAG) fanden die Sechstklässler der Schillerschule mehrere Wege um an Geld für ihre Spende an die Klinikclowns zu kommen. Über ein Schuljahr nahmen sie rund 2000 Euro über den Verkauf von Cocktails, Snacks, Kuchen und selbstgebastelte Eierbecher und Musikinstrumente ein. An die Clowns im Dienst spendeten sie 700 Euro. Im Zuge der Spendenübergabe besichtigten sie die Stadt Tübingen und unternahmen eine Stocherkahnfahrt. "Ich habe gelernt, wie man den Gewinn ausrechnet" sagt ein Schüler und andere berichten was sie sich bei diesem Projekt alles angeeignet haben. Dass jeder Schüler alle Bereiche kennenlernt, wurden die Gruppen durchgewechselt. Dabei betreute Techniklehrerin Tabea Mistele die Gruppe Entwicklung, Mathelehrerin Sandra Gaßner-Boss die Gruppe Finanzierung und Barbara Klammt die Gruppe Produktion. Nachdem die Schüler präsentierten, wie sie entwickelt, produziert und gerechnet hatten, trugen sie ein berührendes Lied vor. Dabei hatten sie sich mit den Gefühlen der Kinder in der Klinik auseinandergesetzt. Mit ihren selbstgebastelten Instrumenten verdeutlichten sie musikalisch wie sich Gefühle wie Angst und Bedrohung anfühlen. Mit dem Satz "Ich bin die Angst" ging es los. Dazu kamen immer mehr Instrumente die Gefühle wie Hoffnung, Freude, Zufriedenheit und Ruhe darstellten. Am Schluss war die Angst kaum noch herauszuhören, da sie von den positiven Gefühlen überlagert wurde. sg