Münsingen Vergewaltigung: 17-Jährige hat Tat erfunden

Das Polizeipräsidium Reutlingen hat per Pressemitteilung erklärt, dass es sich im Fall der 17-Jährigen nicht um eine Vergewaltigung handelte. Das Mädchen räumte ein, die Tat erfunden zu haben.
Das Polizeipräsidium Reutlingen hat per Pressemitteilung erklärt, dass es sich im Fall der 17-Jährigen nicht um eine Vergewaltigung handelte. Das Mädchen räumte ein, die Tat erfunden zu haben. © Foto: Carola Eißler
Münsingen / swp 10.08.2018
Die Ermittler sind aufgrund der Spuren zu dem Schluss gekommen, dass es keine Vergewaltigung gab.

Keinen realen Hintergrund hat den Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge die Anzeige einer Jugendlichen, die vorgab im Juli in Münsingen entführt und missbraucht worden zu sein (wir berichteten). Sie gab an, in der Reichenaustraße von einer Frau mit dem Messer bedroht und anschließend in ein Auto gezerrt worden zu sein. Die Frau und ihr Mann fuhren dann mit der 17-Jährigen auf dem „Alten Seeburger Weg“ bis ins Gewann „Galgenberg“. Dort soll sich der Mann an dem Mädchen vergangen haben. Danach gelang der Jugendlichen die Flucht.

Persönliche Motive des Mädchens

Nun sind die Ermittler nach der Befragung mehrerer Zeugen und Auswertung der gesicherten Spuren zu dem Schluss gekommen, dass es keine Vergewaltigung gab. Die Polizei teilte zudem mit, dass das Mädchen im Beisein seiner Anwältin einräumte, die Tat erfunden zu haben.

Das Motiv der Jugendlichen dürfte wohl im persönlichen Bereich liegen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel