Beim Konvent der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) in Blaustein wurden die  notwendigen Regularien wie Rechenschaftsberichte des Präsidiums und Entlastungen abgearbeitet.
Bei seinem Rechenschaftsbericht ging Präsident Reinhard Siegle auf die drei Großveranstaltungen der VFON im Jahre 2019 ein. Im Januar wurde der Fasnetspreis der VFON an Sonja Faber-Schrecklein bei einer stimmungsvollen Veranstaltung in der Wimsener Mühle verliehen. Nach dem Ringtreffen in Bad Buchau im Februar fand im April die Tagung der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Narrenvereinigungen und Narrenverbände in Obermarchtal statt.
Im September konnte dann  in der Gemeindehalle in Ertingen in feierlichem Rahmen das 50-jährige Jubiläum der Vereinigung, bei dem das große Buch der VFON vorgestellt wurde, statt. Mit vorsichtigem Optimismus bezüglich der nächsten Fasnetssaison ging Siegle zum nächsten Tagesordnungspunkt über.
Die Satzung der Vereinigung musste auf aktuellen Stand gebracht werden. Ein Hauptpunkt hierbei war die Ergänzung des Präsidiums um einen zweiten Vizepräsidenten, die Trennung der Ämter des Schatzmeisters und des Kanzellars und die Integration des schon bestehenden Jugendvertreters ins Präsidium.

Einstimmige Entlastung

Das Präsidium besteht nach einstimmiger Entlastung des alten Gremiums und nach der sich anschließenden Wahl jetzt aus dem alten und neuen Präsidenten Reinhard Siegle  (Narrenzunft Obermarchtal), Jochen Fundel (NZ Zwiefalten) und Jörg Ritter (NZ Herbertingen), beide als Vizepräsidenten. Harry Vojta (NZ Gammertingen) wurde zum Schatzmeister gewählt. Das Amt des Schriftführers hat weiterhin Jochen Große (NZ Neuhausen) inne, auch im Amt des Pressereferenten Uwe Seiferth (NZ Großengstingen) blieb alles beim Alten. Ins Präsidium aufgenommen wurde die Jugendbeauftragte Nadine Wassmer (NZ Gammertingen).
Auf eigenen Wunsch ist Gerhard Fetscher (NZ Ostrach), der bisherige, seit neun Jahren amtierende  Vizepräsident aus dem Präsidium ausgeschieden. Präsident Siegle bedankte sich für dessen gute und erfolgreiche Arbeit im Präsidium, und Fetscher  wurde mit einem großen Geschenkkorb und seine Frau mit einem Blumenbouquet verabschiedet.

Mangelnden Rückhalt kritisiert

Anschließend sollte eigentlich der Veranstaltungsort für das Ringtreffen 2024 beschlossen werden. Da jedoch im Vorfeld der Abstimmung die beiden Zünfte, die das Ringtreffen 2021 durchführen wollten, erklärten, dass sie aufgrund coronabedingtem mangelndem Rückhalt bei ihren Gemeindeverwaltungen und den Sicherheitsbehörden nicht in der Lage wären, das Ringtreffen durchzuführen, musste dieser Punkt verschoben werden. In der anschließenden Diskussion wurde überlegt, wie die nächste Fasnet, sicherlich coronaabhängig, gerettet werden kann. Erste Vorschläge wurden bereits angesprochen und bei einer zeitnahen Zunftmeistersitzung soll  besprochen werden, wie unter den im nächsten Jahr zu erwartenden Voraussetzungen ein Ringtreffen,  sicherlich in Form einer „Schmalspurlösung“, durchgeführt werden kann.

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Narrenzünfte gehören der VFON an, unter anderem gehören die Narren aus Zwiefalten, Hayingen, Ehestetten, Großengstingen und Gammertingen zur Vereinigung dazu.