Region Umgang mit Wasser immer wichtiger

Die Getreideernte auf der Albhochfläche ist seit Ende Juli in vollem Gang und damit so früh wie nie zuvor.
Die Getreideernte auf der Albhochfläche ist seit Ende Juli in vollem Gang und damit so früh wie nie zuvor. © Foto: Ralf Ott
Münsingen / Von Ralf Ott 06.08.2018

Derzeit läuft die Getreideernte auf der Alb auf Hochtouren. „Die Landwirte haben rund drei Wochen früher als üblich begonnen“, berichtete Christoph Schrade vom Landwirtschaftsamt. Ursprünglich war die Vegetation zwei Wochen später dran, durch enormes Wachstum im Mai und Juni „hat sie sich dann selbst überholt“, so Schrade.

Das Zeitfenster für die maschinelle Getreideernte mit dem Mähdrescher ist eng. Die Restfeuchtigkeit im Korn sollte bei 14 Prozent liegen – bei einem höheren Feuchtigkeitsgehalt muss nachgetrocknet werden – und auch das Stroh muss bereits ausgereift sein, um Probleme bei der Verarbeitung im Mähdrescher zu vermeiden. In regenreichen Jahren wiederum können die Körner am Halm auskeimen, das führt zu Qualitätseinbußen.

Lesen Sie mehr in einer unserer Printausgaben.

Landwirtschaftsserie: Getreideernte

Lebensmittel werden zwar täglich benötigt, doch zumeist belässt es der Verbraucher mit dem Einkauf im Supermarkt und denkt nicht über diejenigen nach, die Ausgangsprodukte für unsere Nahrungsmittel erzeugen. Mit einer Serie möchte unsere Zeitung Einblicke in die Arbeits- und Produktionsbedingungen moderner Landwirtschaft bieten. Das Themenspektrum ist letztlich so vielfältig wie der Beruf des Landwirts. Heute geht es um die Getreideernte. rot

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel