Münsingen Thema Leistenbruch

Münsingen / SWP 14.03.2013

Die Abteilung für Viszeral- und Allgemeinchirurgie der Albklinik Münsingen veranstaltet unter der Leitung von Dr. Dietmar Huss, Leitender Oberarzt, am Dienstag, 19. März, von 19 bis 20 Uhr im "Grünhaus" der Albklinik Münsingen eine Patienten-Informationsveranstaltung für die interessierte Bevölkerung. In der Albklinik Münsingen werden jährlich etwa 150 Leistenbrüche operativ behandelt. Bei Männern treten Leistenbrüche - anatomisch bedingt - etwa zehn mal häufiger auf als bei Frauen.

Bei einem Leistenbruch dringen Organe der Bauchhöhle durch Schwachstellen der Bauchdecke nach außen, deutlich sichtbar als Knoten oder Beule. Bisher versuchte man, diese "Bruchpforte" von außen operativ zu verschließen. Durch die Möglichkeiten der neuen operativen Technik der Schlüssellochchirurgie (minimalinvasive Chirurgie) haben die Chirurgen die Möglichkeit, die Bruchpforte von innen zu verschließen und somit lästige Narben zu vermeiden. Die endoskopische Bruchoperation unter Netzeinlage hat den Vorteil, dass sie völlig spannungsfrei und schonend ist, danach kaum Schmerzen auftreten und man nach wenigen Tagen wieder fit ist. Das Risiko für einen erneuten Bruch ist deutlich niedriger als bei anderen Verfahren. Bei der Veranstaltung werden sowohl die Operation als auch die zum Einsatz kommenden Instrumente anschaulich erklärt. Für allgemeine und persönliche Fragen steht Dr. Dietmar Huss im Anschluss an seinen Vortrag zur Verfügung. Zum Abschluss zeigt das Team der Albklinik Münsingen für alle Interessierte das Video einer laparoskopischen Bruchoperation.