Sonnenbühl Stellungnahme gefordert

Die Sonnenbühler Gemeinderäte Manuel Hailfinger, Ralf Stoll und Sven Heinz fordern Ministerpräsident Kretschmann zu einer Stellungnahme in Sachen Windpark Hohfleck auf.
Die Sonnenbühler Gemeinderäte Manuel Hailfinger, Ralf Stoll und Sven Heinz fordern Ministerpräsident Kretschmann zu einer Stellungnahme in Sachen Windpark Hohfleck auf. © Foto: Stoll
Sonnenbühl / ALEXANDER THOMYS 04.12.2015
In einem offenen Brief fordern die Sonnenbühler CDU-Gemeinderäte Manuel Hailfinger, Sven Heinz und Ralf Stoll Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf, zum Windpark Hohfleck Stellung zu nehmen.

Sie würden dem Ministerpräsidenten als „besorgte Gemeinderäte und Bürger“ schreiben, betonen die Kommunalpolitiker gleich zu Beginn ihres Schreibens, das auch an die Fraktionsvorsitzenden der Landtagsparteien geschickt worden ist. In dem sechsseitigen Schreiben nennen die Gemeinderäte vor allem Bedenken hinsichtlich des Naturschutzes.

Der Bau des durch die Sonnenbühler Firma Sowitec geplanten Windparks mit fünf Windrädern würde „zu weitgehenden Zerstörungen eines bislang intakten, naturnahen und unzerschnittenen Waldgebiets führen und die zwangsläufige Tötung von Individuen verschiedener seltener Tierarten bedeuten“, so die Sonnenbühler Gemeinderäte, die zugleich die Wirtschaftlichkeit der Anlagen bezweifeln und auch die Wirkung auf das Schloss Lichtenstein und den Landschaftsschutz kritisch betrachten.

„Wir möchten die Tier- und Pflanzenwelt, das Landschaftsbild, den Tourismus und die Kulturgüter für kommende Generationen erhalten“, schreiben die Räte, die in ihrem Brief auf die Unterstützung der Ziele durch den Ministerpräsidenten hoffen.

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