Münsinger Stadträte auf Waldumgang

Dieser Bereich auf dem Beutenlay, durch den die Stadträte  am Freitag auch wanderten, soll einmal ein richtiger Hutewald werden.
Dieser Bereich auf dem Beutenlay, durch den die Stadträte  am Freitag auch wanderten, soll einmal ein richtiger Hutewald werden. © Foto: Ulrike Bührer-Zöfel
Münsingen.  / Ulrike Bührer-Zöfel 18.06.2018

Auf dem Beutenlay tut sich was. Die Förster sind an verschiedenen Stellen auf dem Münsinger Hausberg im Einsatz, arbeiten alte Strukturen  wieder heraus, wollen neue Akzente setzen. Was schon alles umgesetzt, was noch auf der Agenda steht – das erfuhren die Münsinger Stadträte beim Waldumgang am Freitag. Welches ist die beste Methode, die Verbuschung der Wacholderheide zu verhindern, was macht einen Hutewald aus,  wie muss  heutzutage ein Waldlehrpfad aussehen: Das waren nur einige der Vorhaben, über die Förster und  Kommunalpolitiker vor Ort diskutiert haben.

Die Forstverwaltung soll bekanntermaßen, des Wettbewerbs wegen, neu organisiert werden. Staatswald und  Gemeinde -beziehungsweise Privatwald dürfen nicht mehr vom gleichen Team betreut werden. Was damit auf Münsingen zukommt – beim Wald­umgang war’s auch ein Thema. Das jüngste Urteil (wir haben berichtet) ändert an einer notwendigen Neukonzeption zwar nichts, „nimmt aber den Zeitdruck heraus“, so  Forstdirektor Alfred Krebs.  Er ist wie Bürgermeister Mike Münzing  in einem Arbeitskreis, der versucht Lösungen für  den  Forstbetrieb im Kreis zu finden.  Im Moment  wird  als Organisationsform ein Zweckverband favorisiert, der  funktioniere aber nur, so Münzing, wenn alle Gemeinden und  Privatwaldbesitzer mitmachten. Zurzeit sei man dabei, eine Satzung zu entwerfen. 2019 könnte dann das Projekt in die Gemeinderäte gehen. Die Umstrukturierung kostet natürlich Geld, und zwar um die 610 000 Euro; Münsingen, müsste davon 60 000 Euro finanzieren. Räumlichkeiten für die Büros bietet die Stadt Münsingen an.

Ein ausführlicher Bericht folgt morgen.

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